20. Dez (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen in Nahost. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
19.25 Uhr - Vertreter der USA, Ägyptens, Katars und der Türkei haben am Freitag über die nächsten Schritte zur Umsetzung des Friedensplans für den Gazastreifen beraten, wie es in einer gemeinsamen Erklärung des US-Gesandten Steve Witkoff heißt. Man habe die weiteren Schritte bei der schrittweisen Umsetzung des Plans geprüft. Weitere Beratungen zur Umsetzung der zweiten Phase des Plans würden in den kommenden Wochen stattfinden.
16.30 Uhr - Der Chef des türkischen Geheimdienstes MIT, Ibrahim Kalin, trifft sich mit dem Verhandlungsführer der Hamas, Chalil al-Haja. Bei dem Treffen in Istanbul gehe es um die notwendigen Maßnahmen für die zweite Phase des Gaza-Friedensplans, heißt es aus türkischen Sicherheitskreisen. Zudem würden Schritte erörtert, um israelische Verstöße gegen die Waffenruhe zu verhindern und bestehende Probleme zu lösen. Als kritischster Punkt der zweiten Phase gilt die vorgesehene Entwaffnung der radikal-islamischen Organisation.
15.35 Uhr - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge vor einer möglichen neuen Eskalation im Konflikt um das iranische Atomprogramm warnen. Das Programm stelle nach wie vor eine Bedrohung dar, die rasches Handeln erfordern könnte, berichtet der Sender NBC. Demnach sind israelische Offizielle besorgt, dass der Iran im Juni von den USA bombardierte Atomanreicherungsanlagen wieder aufbaut. Israel bereitete daher Optionen für einen erneuten Angriff vor und werde Trump darüber informieren. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht bestätigen.
15.20 Uhr - Im Libanon soll die erste Phase der Entwaffnung der radikal-islamischen Hisbollah südlich des Litani-Flusses in wenigen Tagen abgeschlossen sein. Dies teilt der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam mit. Ein von den USA unterstützter Waffenstillstand vom November 2024 sieht die Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten Hisbollah vor, beginnend in dem an Israel angrenzenden Gebiet.
12.07 Uhr - Die jordanische Armee hat sich an den US-Angriffen auf Ziele der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien beteiligt. Das berichtet das staatliche jordanische Fernsehen. Die USA hatten am Freitag großangelegte Angriffe auf Kämpfer, Infrastruktur und Waffenlager des IS gestartet und dies mit Vergeltung für einen Angriff auf US-Soldaten begründet.
05.11 Uhr - Der Iran richtet einen Mann wegen Spionage für Israel und Verbindungen zu Oppositionsgruppen hin. Das melden iranische Nachrichtenagenturen.
00.23 Uhr - Nach US-Luftangriffen in Syrien hat die Regierung in Damaskus eine Verstärkung ihres Kampfes gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) angekündigt. Das Land bekräftigt seine Entschlossenheit im Vorgehen gegen den IS, teilt das syrische Außenministerium mit. Zuvor hatte das US-Militär einem Medienbericht zufolge am Freitag mehrere IS-Ziele aus der Luft angegriffen. Die Zeitung "New York Times" berief sich dabei auf einen US-Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte.