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Trump schließt Pakt mit Pharmakonzernen für niedrigere Medikamentenpreise

ReutersDec 19, 2025 8:18 PM

- US-Präsident Donald Trump und neun große Pharmaunternehmen haben am Freitag eine Vereinbarung über niedrigere Medikamentenpreise bekannt gegeben. Sie betrifft das staatliche Gesundheitsprogramm Medicaid für Geringverdiener sowie Patienten, die ihre Medikamente selbst bezahlen. Damit wolle man die US-Preise an das Niveau anderer reicher Länder angleichen, sagte Trump vor der Presse im Weißen Haus. "Wir haben die ganze Welt subventioniert. Das tun wir nicht mehr." Zu den Unterzeichnern gehören Bristol Myers SquibbBMY.N, Gilead SciencesGILD.O, der US-Konzern MerckMRK.N, die RocheROG.S-Tochter Genentech, NovartisNOVN.S, AmgenAMGN.O, Boehringer Ingelheim, SanofiSASY.PA und GSKGSK.L.

In der kommenden Woche würden Johnson & JohnsonJNJ.N sowie vier weitere Konzerne sich anschließen, sagte Trump weiter. Die Unternehmen verpflichteten sich auch, neue Medikamente in den USA nicht teurer anzubieten als in anderen reichen Ländern. Im Gegenzug erhalten sie eine dreijährige Befreiung von Zöllen. Fünf Konzerne hatten ähnliche Vereinbarungen mit der Regierung getroffen, darunter PfizerPFE.N, Eli LillyLLY.N, AstraZenecaAZN.L, Novo NordiskNOVOb.CO und EMD Serono, die US-Tochter der deutschen Merck KGaAMRCG.DE. Mit RegeneronREGN.O, AbbVieABBV.N und Johnson & Johnson stehen Vereinbarungen aus. Patienten in den USA zahlen oft fast dreimal so viel für verschreibungspflichtige Medikamente wie in anderen Industrienationen.

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