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Airbus-Softwarepanne - JetBlue streicht Dutzende Flüge in den USA

ReutersNov 30, 2025 4:03 AM

- Eine Software-Panne bei AirbusAIR.PA-Flugzeugen hat am Wochenende nun doch zu größeren Flugausfällen in den USA geführt. Die US-Fluggesellschaft JetBlueJBLU.O strich nach eigenen Angaben Dutzende für Sonntag geplante Flüge. Zuvor hatte US-Verkehrsminister Sean Duffy noch erklärt, Reisende sollten keine größeren Störungen erwarten. Weltweit arbeiteten Fluggesellschaften mit Hochdruck daran, das Problem bei den Jets vom Typ A320 zu beheben, nachdem die Aufsichtsbehörden eine Reparatur vor der Wiederaufnahme des Flugbetriebs angeordnet hatten.

Auslöser der Rückrufaktion war ein unbeabsichtigter Höhenverlust bei einem JetBlue-Flug am 30. Oktober, bei dem zehn Passagiere verletzt wurden. Dies teilte die französische Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA mit, die den Vorfall untersucht. Airbus-Chef Guillaume Faury entschuldigte sich bei den Fluggesellschaften und Passagieren. Von dem Rückruf sind mehr als 6000 Flugzeuge betroffen, was über der Hälfte der weltweiten A320-Flotte entspricht. Diese hat kürzlich die Boeing 737 als meistverkauftes Modell der Branche abgelöst.

Während zahlreiche Fluggesellschaften wie American AirlinesAAL.O, United AirlinesUAL.O und die ungarische Wizz AirWIZZ.L die notwendigen Software-Aktualisierungen nach eigenen Angaben vom Samstag bereits abgeschlossen hatten, kam es andernorts zu erheblichen Störungen. In Japan strich ANA Holdings9202.T am Samstag 95 Flüge, wovon 13.500 Reisende betroffen waren. Die Warnung traf die Fluggesellschaften in den USA mitten am Tag vor dem Wochenende mit hohem Reiseaufkommen nach Thanksgiving, während sie in Europa und Asien in die Nachtstunden mit weniger Flugbetrieb fiel.

Bei der Reparatur, die zwei bis drei Stunden pro Flugzeug dauert, wird eine frühere Software-Version aufgespielt. In einigen Fällen muss auch die Hardware selbst ausgetauscht werden. Als mögliche Ursache für den ursprünglichen Vorfall bei JetBlue wird die Strahlung einer Sonneneruption untersucht. Der Vorfall wird von den französischen Ermittlern als Störfall eingestuft, der niedrigsten von drei Kategorien für potenzielle Sicherheitsnotfälle.

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