Euro schwächelt: US-Wirtschaft hängt Europa immer weiter ab
Ökonomen der Société Générale weisen darauf hin, dass die Wachstumsprognosen für die Eurozone im Jahr 2026 prozentual stärker nach unten revidiert wurden als jene für die Vereinigte Staaten. Dies unterstreiche die wirtschaftliche Überlegenheit der USA. Während die Europäische Zentralbank offenbar mindestens eine Zinserhöhung plane, könnten die großen Notenbanken weltweit angesichts einer nachlassenden Konjunktur ihre Straffungspolitik zurückfahren. Die Prognose der Bank für den EUR/USD-Kurs bis Ende 2026 liegt unter dem Bloomberg-Konsens.
Wachstum in der Eurozone gekürzt – USA im Vorteil
"Die Konsensprognosen für das BIP-Wachstum der Eurozone im Jahr 2026 sind seit Beginn des Konflikts von 1,2 % auf 0,8 % gesunken. Zwar ist die Revision in den USA mit einem Rückgang von 2,5 % auf 2,1 % ähnlich groß, doch wird sich die wirtschaftliche Überlegenheit der USA bei diesen Wachstumsraten deutlicher bemerkbar machen."
"Die EZB scheint angesichts höherer Inflation zu mindestens einer Zinserhöhung entschlossen, doch es bedarf nicht viel, damit Notenbanken weltweit ihre Pläne für weitere Zinsschritte zurückfahren, sollte sich das Wachstum abschwächen."
"Im gleichen Zeitraum bewegte sich der Dollar-Index in einer Spanne von 96 bis 101 Punkten, während EUR/USD zwischen 1,14 und 1,21 gehandelt wurde."
"Die Bloomberg-Konsensprognosen für Ende 2026 liegen beim Dollar-Index, EUR/USD und GBP/USD bei 96,7, 1,20 beziehungsweise 1,35."
"Unsere Prognosen liegen bei 98,6, 1,16 und 1,32."
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