KI-Boom treibt Singapurs Exporte – Nahost-Risiken belasten Chemiesektor
Ökonomen der DBS Bank, Taimur Baig und Radhika Rao, erwarten für April 2026 einen Anstieg der nicht-ölbezogenen Inlandsexporte Singapurs um 11,5 Prozent im Jahresvergleich. Damit würde sich das Wachstum den achten Monat in Folge fortsetzen, nach einem Plus von 15,3 Prozent im März. Treiber der Entwicklung dürften vor allem starke Elektronikexporte sein, die von der globalen Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz profitieren, während Nicht-Elektronik hinterherhinkt und petrochemische Produkte durch Risiken im Zusammenhang mit Lieferengpässen aus dem Nahen Osten belastet werden.
Elektronik gleicht Risiken im Petrochemiesektor aus
„Die Exportleistung Singapurs dürfte im April 2026 robust geblieben sein und damit den regionalen Trends entsprechen.“
„Wir erwarten, dass die nicht-ölbezogenen Inlandsexporte (NODX) im April um 11,5 Prozent im Jahresvergleich wachsen und damit den achten Monat in Folge zulegen, nach 15,3 Prozent im März.“
„Der Anstieg der NODX dürfte durch die anhaltend stärkere Dynamik im Elektronikbereich im Vergleich zu schwächeren Nicht-Elektronikexporten gestützt worden sein, da die Elektronik weiterhin von globalen Impulsen rund um Künstliche Intelligenz profitiert.“
„Wir beobachten weiterhin die Auswirkungen des Nahostkonflikts, wobei petrochemische Lieferungen voraussichtlich unter eingeschränkten Rohstoffzufuhren leiden werden.“
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