Goldman Sachs übernimmt die Führung bei SpaceX-Börsengang; der Prospekt wird am Mittwoch erwartet
Laut CNBC wird Goldman Sachs beim Börsengang von SpaceX die führende Rolle übernehmen und sich damit als prominentester Akteur bei dem positionieren, was zum größten Börsengang aller Zeiten werden könnte
Morgan Stanley folgt als nächstes. BofA, Citi und JPMorgan besetzen die übrigen Führungspositionen. Damit verlässt der Börsengang von SpaceX die interne Planungsphase und tritt in die Ausführungsphase ein.
SpaceX hat seinen S-1-Antrag bereits im Aprildenteingereicht. Die öffentliche Einreichung könnte schon diesen Mittwoch erfolgen, was bedeuten würde, dass die Bücher von SpaceX erstmals öffentlich zugänglich wären. Das Dokument muss mindestens 15 Tage vor der Investorenpräsentation, die in der Woche vom 8. Juni beginnen soll, verfügbar sein.
Der Börsengang zielt darauf ab, zwischen 70 und 75 Milliarden US-Dollar bei einer Unternehmensbewertung zwischen 1,75 und 2 Billionen US-Dollar einzunehmen. Die im Februar erfolgte Übernahme von xAI bewertete das fusionierte Unternehmen mit 1,25 Billionen US-Dollar.
Bis zu 30 % der Aktien werden an Privatanleger verkauft, das ist das Dreifache des üblichen Prozentsatzes bei großen Börsengängen.
Warum die linke Führungsposition wichtig ist
Die führende Position im Konsortium eines Börsengangs ist die begehrteste. Die Bank an dieser Stelle übernimmt die Preisgestaltung, verwaltet das Orderbuch und erhält zudem die maximalen Gebühren.
Bei einer Kapitalerhöhung von 75 Milliarden US-Dollar könnten die gesamten Emissionsgebühren eine Milliarde US-Dollar oder mehr betragen. Goldman Sachs hat sich gegen Morgan Stanley durchgesetzt, das in einigen früheren Berichten als führender Konkurrent gehandelt wurde. Damit ist ein monatelanger Wettstreit zwischen den beiden größten IPO-Banken der Wall Street beendet.
Wie Cryptopolitan berichtete , hat das Underwriting-Team Investoren außerhalb des traditionellen US-amerikanischen institutionellen Käuferkreises umworben, darunter auch ausländische Einzelhandelskanäle, um das beispiellose Aktienvolumen zudent.
Neben den fünf größten Banken arbeiten mindestens 16 weitere Banken in kleineren Rollen an dem Geschäft mit, darunter Barclays, Deutsche Bank, UBS und Wells Fargo.
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