Hacker aus Bengaluru nach sieben Jahren im Zuge von Ermittlungen wegen Kryptodiebstahls gefasst
Die indische Strafverfolgungsbehörde (Enforcement Directorate, ED) hat am Samstag in Bengaluru den Hauptverdächtigen in einem langjährigen Bitcoin Diebstahlfall festgenommen und dabei auch zwei Komplizen verhaftet.
Die ED verhaftete Srikrishna, der auch Sriki genannt wird, zusammen mit Robin Khandeval und Sunish Hegde.
werden ihnen Kryptowährungsbetrug in Höhe von 11,5 Crore Rupien (ca. 1,3 Millionen US-Dollar) vorgeworfen. lokalen Medienberichten
Der Hack begann im Jahr 2017
Dieser Betrug geht auf das Jahr 2017 zurück. Damals sollen Sriki und seine Crew in nationale und internationale Webseiten eingebrochen und Bitcoinerbeutet haben.
Unter den gestohlenen Coins befand sich laut Ermittlern auch eine Beute aus einer Börse in Dubai. Die Kryptowährung wurde anschließend an Personen mit politischen Verbindungen in Karnataka weitergeleitet.
Sriki geriet erstmals im November 2020 ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Er wurde verhaftet, weil er angeblich Hydro-Ganja im Darknet mit Bitcoingekauft hatte.
Die indische Finanzbehörde ED ermittelt bereits seit Jahren in diesem Bitcoin Betrugsfall. Die Polizei untersucht illegale Kryptotransaktionen, Hacking und verschiedene Finanzunregelmäßigkeiten.
Der Fall sorgte in Karnataka für großes politisches Aufsehen. Am 20. April durchsuchte die ED zwölf Objekte, die mit den Angeklagten und ihren Komplizen in Verbindung standen.
Unter den Zielen befanden sich auch Orte mit Verbindungen zu Mohammed Haris Nalapad und Omar Farook Nalapad, den Söhnen des Shantinagar-Abgeordneten NA Haris. Auch die Wohnung von Mohammed Hakeeb Khan, Enkel des ehemaligen Bundesministers K. Rehman Khan, wurde durchsucht.
Die ED geht davon aus, dass Mohammed Haris und Omar Farook die Erträge aus der Straftat erhalten haben. Die Ermittler behaupten, die gehackten Bitcoin seien von der Börse in Dubai nach Nalapads geflossen. Die Behörde tracdie digitalen Spuren.
Verdächtige Geldtransfers über Hakeeb Khans Bankkonten führten auch zu Durchsuchungen seiner Wohnung. Transaktionen zwischen Khan und Sriki werden im Rahmen der umfassenderen Ermittlungen weiterhin untersucht.
Der Fall wurde zwischen den indischen Behörden hin- und hergeschoben
Die Zentrale Kriminalpolizei von Bengaluru bearbeitete zunächst den Bitcoin Betrugsfall. Anschließend wurde er an die Kriminalpolizei von Karnataka übergeben.
Die ED übernahm schließlich die Ermittlungen und nutzte das Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche, um die Erträge über Krypto-Wallets und traditionelle Bankkanäle hinweg zu trac.
In einem anderen Fall verweigerte der Oberste Gerichtshof von Himachal Pradesh kürzlich Abhishek Sharma die Freilassung gegen Kaution. Ihm wird vorgeworfen, ein betrügerisches Krypto-Netzwerk betrieben zu haben, das angeblich über 80.000 Anleger um 500 Crore Rupien (ca. 3,6 Millionen US-Dollar) betrogen hat, wie Cryptopolitan bereits berichtete. Das Gericht bezeichnete Wirtschaftsstraftaten als „schwerwiegend“, da sie die Wirtschaft schädigen.
Weltweit steigen die Verluste durch Kryptobetrug weiter an. Laut dem jüngsten Jahresbericht des FBI werden die Verluste durch Kryptowährungen in den USA im Jahr 2025 11,4 Milliarden US-Dollar betragen. Dies entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr, wie Cryptopolitanin seinem Bericht berichtet.
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