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MU fällt vorbörslich um 2 %, da Microns Taiwan-Gewerkschaft mit Streik droht

TradingKeySep 1, 2026 10:04 AM

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Angesichts stark steigender KI-getriebener Gewinne drohen Micron Technology in Taiwan Streiks. Gewerkschaften fordern eine Reform des Bonussystems und eine stärkere Beteiligung am Rekordgewinn nach dem Vorbild von Samsung und SK Hynix. Mit fast 10.000 Mitgliedern und anstehenden Schlichtungsverfahren im September besteht das Risiko von Produktionsunterbrechungen bei DRAM und HBM. Taiwan ist Microns wichtigste Fertigungsbasis, weshalb ein potenzieller Arbeitskampf das weltweite Angebot an Speicherchips belasten und die Aktie des Unternehmens kurzfristig drücken könnte.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Getrieben von der KI-Welle steigen die Preise für Speicherchips weiter an und sorgen für ein deutliches Gewinnplus bei Herstellern wie Samsung, SK Hynix (SKHY) und Micron (MU). Allerdings sieht sich Micron Technology, der weltweit drittgrößte Speicherchiphersteller, in seinen Werken in Taiwan, China, mit einem Arbeitskampf konfrontiert.

Am 1. September während des asiatisch-pazifischen Handels erklärten die beiden großen Gewerkschaften von Micron in Taiwan, China – die „Micron Wafer Union“ und die „Micron Memory Union“ –, dass sie einen Streik anstreben werden, sofern das Unternehmen einer Reform seines derzeitigen Bonussystems nicht zustimmt. Belastet von den Streiknachrichten fiel Micron im vorbörslichen US-Handel zeitweise um mehr als 2 %.

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[Quelle: Futu]

Zusammen zählen die beiden großen Gewerkschaften fast 10.000 Mitglieder, was etwa zwei Dritteln der rund 15.000 Micron-Beschäftigten an den Standorten Taoyuan und Taichung in Taiwan, China, entspricht. Den Gewerkschaften zufolge sprachen sich in einer im August durchgeführten internen Umfrage mehr als 80 % der teilnehmenden Mitglieder für Streikmaßnahmen aus.

Im Mittelpunkt dieses Konflikts steht vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach KI-Speichern die Aufteilung zwischen Unternehmensgewinnen und Mitarbeitervergütung. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Micron einen Umsatz von 41,46 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 346 % gegenüber dem Vorjahr entspricht; der Nettogewinn nach GAAP lag bei 28,24 Milliarden US-Dollar, und die Bruttomarge nach Non-GAAP erreichte 84,9 %.

Die Gewerkschaften argumentieren, dass die Berechnungsmethode des aktuellen individuellen Leistungsbonussystems von Micron unzureichend transparent sei und eine Obergrenze aufweise, sodass die Boni der Beschäftigten nicht mit dem Gewinnwachstum des Unternehmens schritthalten.

Die Gewerkschaften verwiesen zudem auf Samsung und SK Hynix als Maßstab und forderten, das derzeitige System in einen Gewinnbeteiligungsmechanismus umzuwandeln, der enger an die Unternehmensgewinne gekoppelt ist. Zum Vergleich: Samsung Electronics hatte sich zuvor mit seiner Gewerkschaft darauf geeinigt, 10,5 % des Betriebsgewinns seiner Chipsparte für einen Sonderbonus-Pool zu reservieren, während SK Hynix ein Gewinnbeteiligungssystem von 10 % implementiert, das an den jährlichen Betriebsgewinn gekoppelt ist.

Micron Taiwan entgegnete, dass die Auszahlungen von Leistungsboni in diesem Jahr einen Rekordwert in der Unternehmensgeschichte erreichen werden, und erklärte, man werde den Dialog mit den Beschäftigten über die bestehenden Kanäle fortführen und dabei die geltenden rechtlichen Verfahren vor Ort einhalten.

Gemäß dem Gesetz zur Beilegung von Arbeitsstreitigkeiten in Taiwan, China, dürfen Arbeitskampfmaßnahmen nicht vor dem Scheitern einer Schlichtung durchgeführt werden, sodass die Gewerkschaften vor einem formellen Streik die gesetzlich vorgeschriebenen Schlichtungsverfahren durchlaufen müssen. Die beiden großen Gewerkschaften von Micron Taiwan haben Schlichtungstermine für Ende August und Mitte September angesetzt; sollte die Schlichtung scheitern, könnte bereits im September eine formelle Streikabstimmung eingeleitet werden.

Dass dieser Konflikt die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich zieht, steht in engem Zusammenhang mit der Produktionspräsenz von Micron in Taiwan. Taiwan ist die weltweit größte Fertigungsbasis von Micron, in die das Unternehmen rund 1,4 Billionen NT-Dollar (etwa 43,9 Milliarden US-Dollar) investiert hat und in der Produkte wie DRAM und HBM hergestellt werden.

Sollte es tatsächlich zu einem Streik kommen, könnte dies Teile der Produktion von Micron stören und das weltweite Angebot an Speicherprodukten wie DRAM und HBM weiter beeinträchtigen. Das genaue Ausmaß der Auswirkungen hängt jedoch vom Umfang und der Dauer des Streiks ab sowie davon, ob das Unternehmen Kapazitäten verlagern kann.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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Geprüft vonJay Qian
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels stellt ausschließlich die persönlichen Meinungen des Autors dar und spiegelt nicht die offizielle Haltung von Tradingkey wider. Er sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Der Artikel dient nur zu Referenzzwecken, und Leser sollten keine Anlageentscheidungen ausschließlich auf dessen Inhalt basieren. Tradingkey übernimmt keine Verantwortung für Handelsergebnisse, die sich aus dem Vertrauen auf diesen Artikel ergeben. Darüber hinaus kann Tradingkey die Genauigkeit des Inhalts des Artikels nicht garantieren. Bevor Sie Anlageentscheidungen treffen, ist es ratsam, einen unabhängigen Finanzberater zu konsultieren, um die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen.

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