Gold fällt unter 4.400 $, Silber bricht um 3 % ein, da steigende globale Anleiherenditen Edelmetalle belasten
Der Edelmetallmarkt verzeichnete einen kräftigen Ausverkauf: Spot-Silber fiel um über 3 % auf 64,46 US-Dollar und Gold sank unter 4.400 US-Dollar je Unze. Auslöser waren weltweit steigende Staatsanleihenrenditen, angetrieben durch höhere Energiepreise und gestiegene Inflationserwartungen. Zudem belasteten ein stärkerer US-Dollar sowie falkenhafte Signale von Fed-Chef Warsh bezüglich möglicher Zinsanhebungen im September und Dezember die Edelmetallpreise erheblich, da höhere Opportunitätskosten das Halten unverzinster Vermögenswerte unattraktiver machen.

TradingKey – Während die Renditen weltweiter Staatsanleihen auf breiter Front kletterten und der US-Dollar-Index weiter stieg, verzeichnete der Edelmetallmarkt einen kräftigen Ausverkauf. Spot-Silber (XAGUSD) fiel zeitweise um mehr als 3 % auf 64,46 US-Dollar und erreichte den tiefsten Stand seit dem 19. August, während Spot-Gold (XAUUSD) unter 4.400 US-Dollar pro Unze fiel.


Quelle: TradingView
Der Rücksetzer bei den Gold- und Silberpreisen war hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass steigende Energiepreise die Inflationserwartungen nach oben trieben und den Markt dazu veranlassten, seine Erwartungen an die Geldpolitik der großen Zentralbanken anzupassen.
Die Rendite 30-jähriger japanischer Staatsanleihen überstieg 4,18 % und erreichte ein Allzeithoch; die Rendite 30-jähriger britischer Anleihen stieg auf 5,88 %, den höchsten Stand seit 1998; und die Rendite 10-jähriger deutscher Bundesanleihen erreichte 3,339 %, den höchsten Wert seit 2011. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen stieg ebenfalls auf 5,28 % – ein Tagesplus von etwa 4 Basispunkten – und näherte sich damit ihren jüngsten Höchstständen.
Steigende Anleiherenditen bedeuten höhere Opportunitätskosten für das Halten unverzinster Vermögenswerte wie Gold und Silber, während ein stärkere US-Dollar die Preise für in US-Dollar denominierte Edelmetalle weiter belastet.
Unterdessen schwächten auch falkenhafte geldpolitische Signale von US-Notenbankchef Warsh die vorherige Aufwärtsdynamik der Edelmetalle ab. Der Markt interpretierte seine Rede als Hinweis darauf, dass die Fed die Leitzinsen im September und Dezember anheben könnte, was die kurzfristigen Zinsen und den US-Dollar gemeinsam steigen ließ – ein deutlicher Kontrast zu den taubenhaften Erwartungen des Marktes vor der Rede.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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