Apple-Aktienkursprognose: Jefferies senkt Rating, da Komponentenkosten für das iPhone 18 Pro um rund 38 % steigen; fällt der Kurs weiter?
Jefferies stufte Apple am 10. August Ortszeit der US-Ostküste auf „Underperform“ ab und senkte das Kursziel auf 263,66 US-Dollar. Analysten warnen vor Produktionsproblemen bei neuen Modellen und steigenden Komponentenkosten, insbesondere bei Speicherchips, die den durchschnittlichen Verkaufspreis belasten könnten. TrendForce prognostiziert für kommende Modelle einen deutlichen Anstieg der Materialkosten um ca. 38 %. Charttechnisch notiert Apple unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und der Aufwärtstrendlinie. Der Kurs zeigt sich schwach; das Halten der Unterstützung bei 300,81 US-Dollar ist entscheidend, um einen weiteren Rückgang in Richtung des Tiefs bei 273,77 US-Dollar zu vermeiden.

TradingKey – Am 10. August Ortszeit der US-Ostküste pendelt der Aktienkurs von Apple (AAPL) seit der Veröffentlichung des Quartalsberichts um die 300-Dollar-Marke. Der Pessimismus der Wall Street gegenüber Apple nimmt jedoch weiter zu.
In ihrer jüngsten Studie stufte die Investmentbank Jefferies Apple auf „Underperform“ ab und senkte das Kursziel von 285,56 US-Dollar auf 263,66 US-Dollar. Dies entspricht einem Abwärtspotenzial von rund 14 % gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 306 US-Dollar.
Jefferies-Analyst Edison Lee wies darauf hin, dass Überprüfungen der Lieferkette zeigen, dass Apple sein komplett aus Glas bestehendes iPhone-Modell zum 20-jährigen Jubiläum aufgrund einer unzureichenden Produktionsausbeute gestrichen hat. Er glaubt, dieses Signal deute darauf hin, dass die Schwierigkeiten für Apple, den durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) des iPhones durch die Einführung eines neuen Formfaktors anzuheben, weitaus größer sind als erwartet.
Edison Lee erklärte, dass das faltbare iPhone, dessen Veröffentlichung durch Apple im nächsten Monat erwartet wird, „der einzige Schlüsselfaktor sein wird, um den ASP und die Margen in den nächsten Jahren zu steigern“. Die drastisch steigenden Preise für Schlüsselkomponenten wie Speicherchips würden das Produkt jedoch zu einem zu hohen Preis zwingen, und er fügte hinzu: „Wir glauben weiterhin, dass ein so teures Telefon ein Nischenprodukt bleiben wird.“
Unterdessen erklärte das Marktforschungsunternehmen TrendForce, dass die Komponentenkosten für das 256-GB-iPhone 18 Pro im Vergleich zum letztjährigen iPhone 17 Pro um etwa 38 % steigen werden, was eine „unvermeidliche“ Erhöhung der Einzelhandelspreise zur Folge habe. Ein Grund für den Preisanstieg ist, dass Apple bei seinem maßgeschneiderten A20-Pro-Chip auf die fortschrittliche 2-Nanometer-Prozesstechnologie von TSMC setzt. Dies ist jedoch nicht der Haupttreiber; die eigentliche Ursache für den Preissprung ist der erhebliche Anstieg der Speicherpreise im Vergleich zu früheren iPhone-Generationen.
TrendForce erklärte: „Angetrieben durch die rasant steigenden Speicherpreise werden die Materialkosten für das 256-GB-iPhone 18 Pro, dessen Markteinführung für das dritte Quartal 2026 geplant ist, voraussichtlich um etwa 38 % höher ausfallen als bei seinem Vorgängermodell aus dem Jahr 2025. Sollten die Speicherpreise weiter steigen, dürften sich die Materialkosten für das 256-GB-iPhone 18 Pro im Jahr 2027 noch weiter erhöhen.“

Apple 4-Stunden-Aktienchart, Quelle: TradingView
Nach dem Erreichen eines Zwischenhochs von 344,56 US-Dollar verzeichnete der Apple-Aktienkurs einen deutlichen Rücksetzer, fiel unter das 0,5-Fibonacci-Retracement-Niveau (309,16 US-Dollar) und notiert nun unter den gleitenden Durchschnitten der letzten 5, 10, 20, 40 und 80 Tage. Seine kurzfristige Struktur hat sich ausgehend von einer Korrektur auf hohem Niveau weiter abgeschwächt. Obwohl es eine kurze Erholung vom aktuellen Tiefststand gab, zeichnet sich noch kein klares Signal für eine Stabilisierung oder Erholung ab.
Aktuell zeigen die 5- und 10-Tage-Linien nach unten, während sich die gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 40 und 80 Tage im Bereich von 312 bis 317 US-Dollar ballen und eine dichte Widerstandszone nach oben bilden. Der jüngste Kurs liegt unter allen gleitenden Durchschnitten, was darauf hindeutet, dass kurzfristig weiterhin die Bären das Geschehen dominieren. Die bisherige Aufwärtstrendlinie wurde ebenfalls durchbrochen; sollte der Kurs die Marke von 309,16 US-Dollar nicht schnellstmöglich zurückerobern, ist die vorangegangene Erholung lediglich als technische Gegenreaktion auf einen überverkauften Zustand zu werten.
Nach unten hin ist die wichtigste zu beachtende Unterstützung das 0,618-Fibonacci-Retracement-Niveau (300,81 US-Dollar), das seit der Erholung vom Tiefststand bei 273,77 US-Dollar als entscheidende Trennlinie zwischen Stärke und Schwäche fungiert. Sollte die Marke von 300,81 US-Dollar unterschritten werden, richtet sich der Blick nacheinander auf das 0,786-Fibonacci-Retracement-Niveau (288,92 US-Dollar) und das vorherige Tief bei 273,77 US-Dollar.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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