Nvidia-Rivale Cerebras steigt um mehr als 12 %. Partnerschaft mit Flex zum Ausbau der US-Inlandskapazitäten, Ausgaben in Milliardenhöhe für den Ausbau der europäischen Rechenleistungsinfrastruktur
Die Aktie von Cerebras Systems stieg am 9. Juli Ortszeit (US-Ostküste) um über 9 %, nachdem das Unternehmen eine massive Kapazitätserweiterung seines KI-Beschleunigers CS-3 in Kalifornien ankündigte. Durch die Fertigungskooperation mit Flex soll die Produktion bis 2026 versiebenfacht werden. Parallel dazu plant Cerebras bis 2026 den Markteintritt in Europa mit einem milliardenschweren Rechenzentrum-Ausbau, um die Nachfrage nach lokaler KI-Infrastruktur zu decken. Analysten bewerten den Titel positiv, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 296,44 USD, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert. Die Strategie zielt auf eine Stärkung der Lieferkettenresilienz und globale Marktführerschaft.

TradingKey – Am 9. Juli Ortszeit (US-Ostküste) stieg die Aktie des Nvidia-Rivalen Cerebras Systems ( CBRS) im Tagesverlauf um über 12 % und kletterte damit wieder über die Marke von 200 USD pro Aktie. Bei Redaktionsschluss notierte sie mit einem Plus von 9,44 % bei 198,87 USD. Berichten zufolge bauen Cerebras und Flex ihre inländischen Produktionslinien in Kalifornien aus, wobei die Gesamtproduktionskapazität des CS-3-Systems voraussichtlich um das Siebenfache steigen wird. Unterdessen kündigte Cerebras Pläne an, sein erstes europäisches Rechenzentrum bis Ende 2026 in Betrieb zu nehmen.

[Quelle: TradingView]
Cerebras und Flex gaben gemeinsam den Ausbau ihrer Fertigungspartnerschaft bekannt. Dieser umfasst die Einrichtung mehrerer dedizierter Produktionslinien in Kalifornien sowie die Erweiterung der Werksflächen, automatisierte Testgeräte und spezialisierte Fertigungsteams, um bis Ende 2026 eine Versiebenfachung der Produktionskapazität für das Flaggschiff-KI-Beschleunigungssystem CS-3 zu erreichen.
Berichten zufolge basiert das CS-3-System auf der proprietären Wafer-Scale-Engine-Architektur (WSE) und verfügt über einen einzigen, wafergroßen Chip, dessen physische Abmessungen herkömmliche GPUs bei weitem übertreffen. Seine Herstellungs-, Montage- und Kalibrierungsprozesse sind mit extrem hohen technischen Hürden verbunden. Diese Erweiterung ermöglicht es, das Design, die Montage und die Tests des gesamten High-End-KI-Supercomputingsystems vor Ort im kalifornischen Silicon Valley durchzuführen, was die Eigenkontrolle und die Resilienz der US-Lieferkette für High-End-KI-Rechenleistung erheblich stärkt.
Darüber hinaus plant das Unternehmen, bis Ende 2026 sein erstes regionales KI-Rechenzentrum in Europa in Betrieb zu nehmen. Damit soll der Aufbau der Recheninfrastruktur in Frankreich und der nordischen Region beschleunigt werden, wobei neue Rechenknoten in Norwegen und Finnland geplant sind. Ziel ist es, bis Ende 2027 eine installierte Gesamtrechenkapazität von 200 Megawatt in Europa zu erreichen, wobei ein Teil dieser Rechenressourcen für den strategischen Kernkunden OpenAI reserviert ist. Cerebras beabsichtigt, im Rahmen dieses Expansionsplans Milliarden von Dollar in Europa zu investieren.
Andrew Feldman, Mitbegründer und CEO von Cerebras, erklärte, dass diese großflächige europäische Präsenz der Schlüssel sei, um sich globale Aufträge für Rechenleistung für das Jahr 2027 vorab zu sichern. Die lokale Bereitstellung von Rechenleistung in Europa könne die Nachfrage ausländischer Kunden nach geringer Latenz und lokaler Datenkonformität beim KI-Training und der KI-Inferenz erfüllen.
In den vergangenen drei Monaten bis heute haben insgesamt 10 Analysten Bewertungen für Cerebras Systems abgegeben. Das höchste Kursziel liegt prognostiziert bei 340 USD, das niedrigste bei 273 USD und das durchschnittliche Kursziel bei 296,44 USD, was einem Aufwärtspotenzial von 48 % gegenüber dem aktuellen Aktienkurs entspricht.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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