Tesla Optimus Gen 3 vorläufig finalisiert? Musk zieht rote Linie für Serienproduktion gegenüber der Lieferkette
Tesla forciert die Massenproduktion seines humanoiden Roboters Optimus. Zulieferer wurden angewiesen, die Kapazitäten bis Jahresende auf 2.000 bis 2.500 Einheiten wöchentlich zu steigern, was einer jährlichen Rate von 100.000 Einheiten entspricht. Elon Musk knüpft das Erreichen dieser Ziele an den Verbleib des Projektteams. Trotz der Umrüstung von Produktionslinien in Fremont warnt Musk vor einer anfangs langsamen Fertigung aufgrund technischer Komplexität. Da externe Verkaufspläne fehlen, bleibt unklar, ob die Produktion internen Effizienzsteigerungen dient oder spekulative Investitionsausgaben darstellt. Zulieferer stehen unter hohem Leistungsdruck, um ihre Marktposition bei diesem strategischen Wandel zu behaupten.

TradingKey – Einem Bericht von LatePost zufolge haben mehrere Tesla-Lieferkettenquellen ( TSLA) berichtet, dass Tesla vor Kurzem konkrete Beschaffungsrichtlinien für Optimus-Teile an Zulieferer herausgegeben hat. Demnach müssen diese ihre Produktionskapazität bis September dieses Jahres auf 1.000 Einheiten pro Woche hochfahren und bis zum Jahresende weiter auf 2.000 bis 2.500 Einheiten pro Woche steigern. Basierend auf der prognostizierten wöchentlichen Kapazität zum Jahresende werden die Zulieferer bis dahin über die Fähigkeit verfügen, Teile für jährlich rund 100.000 Optimus-Einheiten an Tesla zu liefern.
Dem Vernehmen nach hat Musk vor der Vergabe von Aufträgen an die Lieferkette Ende Juni bei einem Treffen der Führungsebene die neueste Version von Optimus geprüft und genehmigt. Dies bedeutet, dass der Optimus Gen 3, der sich seit über drei Jahren in der Entwicklung befindet, nun endlich aus dem Labor in die Phase der Serienproduktion übergehen wird.
Musk setzt strikte Produktionsziele: Vorgaben bis Jahresende erfüllen oder Team anpassen
Medienberichten zufolge erteilte Musk dem Team bei dem Treffen eine klare Vorgabe: Die Produktionskapazitätsziele müssen bis Ende des Jahres erreicht werden, andernfalls wird das gesamte Optimus-Beschaffungsteam ausgetauscht. Eine Quelle aus Lieferkettenkreisen erklärte, dies verdeutliche die Entschlossenheit von Tesla mehr als jede Prognose zu den Auftragsvolumina.
Zuvor war das Optimus-Projekt von einer langen Phase des Wartens geprägt. Seit seinem Debüt auf dem AI Day im Jahr 2022 hat Tesla der Öffentlichkeit fast keine vollständigen Fortschritte offengelegt. Kreisen der Lieferkette zufolge hat Tesla seit dem vierten Quartal des vergangenen Jahres Roboterteile für nur etwa 50 Einheiten pro Monat beschafft, wobei der Großteil der Energie des Teams für die Re-Optimierung des Designs aufgewendet wurde.
Den in der Lieferkette beobachteten Anforderungen nach zu urteilen, hat Optimus in den letzten sechs Monaten drei Entwicklungsstufen durchlaufen: Alpha, Beta und C. Das neue Design passt die Aktuatoren in der Taille, den Händen und im Nacken an, erhöht die Freiheitsgrade und nutzt leichtere Materialien, was dem Roboter geschicktere Bewegungsabläufe ermöglicht.
Überholung der Fremont-Produktionslinie abgeschlossen, Musk sagt anfängliche Massenproduktion wird „extrem langsam“ sein
Im Mai dieses Jahres stellte Tesla die Produktion des Model S und Model X offiziell ein und rüstete die Produktionslinien in seinem Werk im kalifornischen Fremont zu einer dedizierten Linie für Optimus um. Der gesamte Umbauprozess nahm etwa vier Monate in Anspruch. Zugleich baut Tesla auch eine neue Roboterfabrik in Texas.
Nach einer Besichtigung der Produktionslinie in Fremont am 1. Juli erklärte Musk öffentlich, dass die Produktion von Optimus anfangs extrem langsam anlaufen werde, da sie rund 10.000 einzigartige Komponenten und völlig neue Prozesse erfordere. Damit übertreffe die technische Komplexität die der Automobilfertigung bei Weitem.
Laut früheren Angaben von Tesla-Vizepräsidentin Grace Tao plant das Unternehmen, bis Ende 2026 die Serienproduktion im großen Maßstab zu erreichen. Gemäß den offiziellen Plänen von Tesla liegt das Produktionsziel für 2026 bei 50.000 bis 100.000 Einheiten und soll im Jahr 2027 voraussichtlich auf 500.000 bis 1 Million Einheiten steigen.
Nach 100.000 Einheiten Kapazität: Wo liegt die Marktnachfrage nach Optimus?
Sobald der Zeitplan für die Serienproduktion feststeht, stellt sich eine praktischere Frage: Wo werden diese produzierten Roboter zum Einsatz kommen?
Derzeit ist Optimus bereits in geschlossenen Prozessen wie dem Dosieren, der Montage und dem Transport in den Werken von Tesla im Einsatz. Diese Szenarien erfordern jedoch keine hohe Generalisierungsfähigkeit der Roboter, und auch die Roboter anderer Unternehmen führen dieselben Aufgaben aus. Zudem hat Tesla noch keinen klaren externen Vertriebsplan angekündigt, sodass jede Optimus-Einheit als Investitionsausgabe statt als Umsatz verbucht wird.
Mehrere Quellen aus Lieferkettenkreisen zeigen sich diesbezüglich weiterhin vorsichtig optimistisch. Eine Quelle aus der Lieferkette räumte ein: „Wir können nicht sagen, dass Tesla die Produktion von so vielen Einheiten vorbereitet; wir können nur sagen, dass Tesla den Kauf von so vielen Teilen vorbereitet, und vielleicht kaufen sie diese einfach und stapeln sie erst einmal im Lager.“
Mehrere Quellen gaben an, dass der Bedarf für die Serienproduktion von Optimus noch schwanken kann. Teslas potenzielle Anforderung an die Zulieferer besteht jedoch darin, eine jährliche Kapazität von 100.000 Einheiten vorzubereiten, und Unternehmen, die diese Vorgabe nicht erfüllen können, erhalten möglicherweise keine Aufträge. Für Zulieferer, die Tesla seit fast vier Jahren begleiten, ist dies eine Wette, die sie eingehen müssen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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