Broadcom sichert sich Apple-Aufträge im Wert von über 30 Milliarden US-Dollar, wird dies eine Rückkehr zu historischen Höchstständen signalisieren?
Broadcom hat einen fünfjährigen Chip-Liefervertrag mit Apple im Wert von bis zu 30 Milliarden US-Dollar unterzeichnet, der bis 2031 reicht. Diese Vereinbarung beseitigt das strategische Risiko einer „De-Broadcomisierung“ und sichert durch den Fokus auf maßgeschneiderte KI-Chips das langfristige Umsatzwachstum. Trotz der soliden Fundamentaldaten bleibt die kurzfristige Kursentwicklung durch makroökonomische Unsicherheiten, steigende Inflationserwartungen sowie Liquiditätsabflüsse aufgrund anstehender Tech-Börsengänge belastet. Technisch muss die Aktie die Marke von 400 US-Dollar nachhaltig überwinden, um den aktuellen Abwärtstrend zu brechen und das historische Hoch erneut in Angriff nehmen zu können.

TradingKey - Broadcom sichert sich massiven Apple-Auftrag und legt damit den Grundstein für eine Rückkehr des Aktienkurses auf historische Höchststände, sieht sich jedoch kurzfristig dem Druck von Liquiditäts- und makroökonomischen Ereignissen ausgesetzt.
Am 8. Juli Ostküstenzeit gab Broadcom ( AVGO) bekannt, dass es sich einen epochalen Fünfjahresvertrag im Wert von bis zu 30 Milliarden US-Dollar mit Apple ( AAPL ) gesichert hat. Berichten zufolge verlängert diese Vereinbarung den Vertrag direkt bis 2031 und soll die Auslieferung von über 15 Milliarden in den USA hergestellten Chips ankurbeln.
Angeregt durch diese positive Nachricht kletterte der Aktienkurs von Broadcom zeitweise um über 6 %, bevor er sich auf 4,83 % einengte und bei 388,69 US-Dollar schloss, womit er ein Fast-Halbmonatshoch erreichte und einen Teil seiner jüngsten Verluste wettmachte. Am 3. Juni stieg der Aktienkurs von Broadcom auf ein Rekordhoch von 495 US-Dollar, bevor er am 2. Juli auf ein Tief von 356 US-Dollar zurückfiel, was einem maximalen Rückgang von 28 % entspricht. Derzeit liegt er immer noch 21 % unter seinem Höchststand. Kann diese positive Nachricht ihn also wieder auf seinen Höchststand treiben?
In den vergangenen zwei Jahren galt die größte Sorge der Wall Street in Bezug auf Broadcom der „De-Broadcomisierung“ von Apple. Da Apple die Entwicklung eigener RF-, Wi-Fi- und Bluetooth-Chips aggressiv vorantreibt, befürchtete der Markt, dass Broadcom das Schicksal von Qualcomm ( QCOM) teilen könnte, das durch Apples selbst entwickelte 5G-Baseband-Chips schrittweise verdrängt wurde. Dieser direkt bis 2031 unterzeichnete 30-Milliarden-Dollar-Vertrag, der auch die gemeinsame Entwicklung von maßgeschneiderten Chips beinhaltet, kommt einer langfristigen Garantie für Broadcom für die nächsten 5 Jahre gleich. Damit wird das größte „Tail-Risk“ des Marktes vollständig beseitigt, was den Spielraum für eine Erholung des KGV komplett öffnet.
Was das ausländische Kapital an diesem Auftrag am meisten begeistert, sind nicht nur die traditionellen mobilen Mobilfunkchips, sondern maßgeschneiderte KI-Chips (ASICs). Broadcom ist der absolute König im globalen ASIC-Bereich und hat zuvor Google ( GOOG) bei der Entwicklung von TPUs und Meta ( META) bei der Entwicklung von KI-Chips unterstützt. Mit dem Hinzukommen von Apple, einem 1,8-Billionen-Dollar-Giganten, hat sich die Prognose von Broadcom, bis zum Geschäftsjahr 2027 problemlos die Marke von 100 Milliarden US-Dollar an KI-Chip-Umsätzen zu überschreiten, nun offiziell von einer mündlichen Zusage in einen konkreten, schriftlichen Auftrag verwandelt, was die Wahrscheinlichkeit der Erreichung erheblich steigert.
Diese zwischen Broadcom und Apple getroffene Vereinbarung ist auch eine geschickte politische Geste, die präzise auf den Druck des Weißen Hauses zur „Rückverlagerung der Halbleiterproduktion“ reagiert und Apple dabei hilft, der Bedrohung durch hohe Importzölle von 25 % zu entgehen. Für Broadcom hat sich die in den USA ansässige Produktionskapazität (ehemals der HP-Standort) zu einem hochgradig strategischen politischen Aktivposten entwickelt, der auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin defensive Käufe von Hedgefonds anziehen wird.
Obwohl die Fundamentaldaten tadellos sind, bleibt es für Broadcom kurzfristig schwierig, die historischen Höchststände auf Anhieb zu durchbrechen, da dieser Deal langfristig angelegt ist und sich nicht sofort in den Finanzberichten niederschlagen wird. Schwerwiegender ist, dass SpaceX ( SPCX) erst diese Woche in den Nasdaq 100-Index aufgenommen wurde und SK Hynix plant, an diesem Freitag (10. Juli) einen massiven Börsengang im Wert von 28 Milliarden US-Dollar an der US-Nasdaq zu starten, was globale passive Fonds dazu veranlasst, technische Verkäufe bestehender Tech-Giganten durchzuführen, um Kapital freizusetzen und Positionen abzudecken.
Aus Sicht der technischen Analyse befindet sich der Aktienkurs von Broadcom weiterhin in einem Abwärtstrendkanal, was ein bärisches Signal darstellt. Als Nächstes muss der Aktienkurs von Broadcom die Marke von 400 US-Dollar durchbrechen und sich darüber stabilisieren, um diesen Abwärtstrend umzukehren und weiter zu steigen, um sein historisches Hoch herauszufordern. Die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat jedoch zu einem sprunghaften Anstieg der Ölpreise geführt, und die gerade erst gesunkenen Inflationserwartungen sind wieder gestiegen, was ein großes Hindernis für den Anstieg von Tech-Aktien, insbesondere KI-Aktien, darstellt und den Aktienkurs von Broadcom unweigerlich belasten wird.
Broadcom-Aktienchart, Quelle: TradingView
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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