Samsung Electronics und SK Hynix könnten laut JPMorgan vor einer Erholung stehen, da die Liquidationswelle bei gehebelten südkoreanischen ETFs dem Ende zugeht
JPMorgan stellt fest, dass das Deleveraging gehebelter ETFs am südkoreanischen Markt weitgehend abgeschlossen ist. Der nachlassende passive Verkaufsdruck begünstigt eine Erholung, wobei Technologie- und Halbleiterwerte aufgrund solider Fundamentaldaten, insbesondere der hohen Nachfrage nach KI-Speicherchips, im Fokus stehen. Trotz aktueller Volatilität bei Unternehmen wie Samsung und SK Hynix bleibt der langfristige Ausblick positiv, sofern globale Investitionen in KI-Rechenzentren anhalten. Eine Stabilisierung des KOSPI könnte zudem globale Chip-Aktien stützen. Risiken bestehen weiterhin durch ein schwächeres globales Wirtschaftswachstum oder geopolitische Spannungen, die die Volatilität im Halbleitersektor erhöhen könnten.

TradingKey – Der jüngste Research-Bericht von JPMorgan weist darauf hin, dass die massiven Deleveraging-Transaktionen, die durch gehebelte ETFs am südkoreanischen Markt ausgelöst wurden, sich ihrem Ende nähern. Da der passive Verkaufsdruck allmählich nachlässt, wird für den südkoreanischen Aktienmarkt eine phasenweise Erholung erwartet, wobei Technologieaktien und der Halbleitersektor voraussichtlich die Hauptprofiteure des Aufschwungs sein werden.
Der Bericht hebt hervor, dass der südkoreanische Aktienmarkt in diesem Jahr starken Schwankungen unterworfen war, da viele Anleger ihr Engagement in südkoreanischen Tech-Aktien und dem KOSPI-Index über gehebelte ETFs verstärkten. Die jüngste rasche Marktkorrektur löste jedoch erzwungene Positionsreduzierungen und Rebalancing-Mechanismen bei einigen gehebelten Produkten aus, was zu einer geballten Entladung von massivem passivem Verkaufsdruck führte und den Kursverfall des Marktes weiter verstärkte. Da die Anpassung der meisten Hebelpositionen abgeschlossen ist, dürfte der zusätzliche Verkaufsdruck durch künftige ETF-Rebalancings deutlich nachlassen.
JPMorgan ist der Ansicht, dass diese Runde der Marktkorrektur eher durch Kapitalflussfaktoren als durch eine wesentliche Verschlechterung der Fundamentaldaten südkoreanischer Unternehmen getrieben ist. Die Investitionen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz schreiten weiter voran, die weltweite Nachfrage nach Speicherchips wächst kontinuierlich, und angesichts der Knappheit bei High-Bandwidth Memory (HBM) bleiben die langfristigen Ertragsaussichten für führende südkoreanische Halbleiterunternehmen solide.
In letzter Zeit verzeichneten die Aktienkurse von SK Hynix und Samsung Electronics erhebliche Schwankungen. JPMorgan ist jedoch der Ansicht, dass sich der Markt mit dem allmählichen Abklingen der ETF-Deleveraging-Effekte wieder auf fundamentale Faktoren wie die Rentabilität der Unternehmen, die KI-Nachfrage und die weltweiten Investitionsausgaben im Technologiebereich konzentrieren wird. Sollten globale Cloud-Anbieter ihre Investitionen in KI-Rechenzentren weiter ausbauen, dürften südkoreanische Speicherchiphersteller weiterhin davon profitieren.

Tages-Aktienchart von Samsung Electronics, Quelle: TradingView
Analysten weisen darauf hin, dass der südkoreanische Aktienmarkt eine wichtige Position in der globalen Halbleiter-Lieferkette einnimmt. Eine Verbesserung der Marktstimmung dürfte nicht nur dem KOSPI-Index zur Stabilisierung verhelfen, sondern auch die Entwicklung des globalen Chipsektors ankurbeln. Was US-Aktien betrifft, so wird erwartet, dass Micron Technology ( MU ), Nvidia ( NVDA ), Broadcom ( AVGO) und andere Unternehmen in der KI-Lieferkette ebenfalls von der Erholung der Risikobereitschaft am Markt profitieren. Sollte sich das weltweite Wirtschaftswachstum jedoch verlangsamen oder geopolitische Risiken erneut aufflammen, könnte der Halbleitersektor weiterhin einer gewissen Volatilität ausgesetzt sein.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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