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IBM zeigt Bärenfalle: Heftige Kehrtwende nach Kurseinbruch, ist der periodische Boden bei 200 $ außer Frage?

TradingKeyJul 17, 2026 2:21 AM

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Die IBM-Aktie fand nach einem Rücksetzer auf die technische Unterstützung bei 200 US-Dollar Halt und schloss am 16. Juli (Eastern Time) deutlich fester. Trotz eines unter den Erwartungen liegenden Quartalsumsatzes von 17,2 Milliarden US-Dollar bleibt das Softwaregeschäft stabil, während Lieferkettenprobleme bei der Hardware zu Auftragsverschiebungen führten. Mit einem auf 19x gesunkenen KGV und einer Dividendenrendite von 3,08 % wirkt das Papier defensiv attraktiv. Die weitere Kursentwicklung hängt maßgeblich von der Telefonkonferenz am 22. Juli (Eastern Time) ab, bei der die Bestätigung verschobener Verträge und technologische Fortschritte entscheidend sein werden.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – IBM fand Kaufunterstützung nahe 200 US-Dollar. Ob sich die Aktie jedoch weiter festigen kann, hängt von der bevorstehenden Telefonkonferenz ab.

Während der regulären Handelszeiten am 16. Juli (Eastern Time) gaben die Aktien von IBM ( IBM)-Aktien weiter auf rund 204 US-Dollar nach und fielen damit um über 3 % gegenüber dem Schlusskurs des Vortages von 211 US-Dollar. Dabei markierten sie ein neues Tief seit November 2024. Völlig unerwartet erholte sich IBM im weiteren Verlauf jedoch wieder, machte die Verluste wett und schloss letztlich 3,72 % höher bei 219,05 US-Dollar.

Das plötzliche Abbremsen des Kurssturzes der IBM-Aktie war eigentlich nicht auf wichtige positive Nachrichten zurückzuführen. Vielmehr lag es wohl daran, dass die Aktie auf die technische Verteidigungslinie bei 200 US-Dollar traf. Diese Marke stellte eine Barriere dar, die sich zwischen Juni und September 2024 gebildet hatte. Ihr Ausbruch ebnete den Weg für einen fast dreijährigen Aufwärtstrend. Derzeit wandelt sich dieses Niveau von einem Widerstand in eine Unterstützung.

ibm-price-2fc911837ef24d9faade7265e9b1c27aIBM-Aktienchart, Quelle: TradingView

Aus Bewertungssicht bedeutet der Rückfall der IBM-Aktie in die Nähe von 200 US-Dollar, dass das KGV von zuvor fast 30x auf 19x zurückgegangen ist, was ein hervorragendes Bewertungsniveau bietet. Zudem ist die Dividendenrendite wieder auf 3,08 % gestiegen und hat damit insgesamt ein sichereres Niveau erreicht, was für institutionelle Investoren, die nach defensiven KI-Anlagen suchen, attraktiv ist.

Darüber hinaus haben die Fundamentaldaten von IBM keinen dramatischen Tiefpunkt erreicht. Der Umsatz von IBM im zweiten Quartal belief sich auf 17,2 Milliarden US-Dollar und lag damit unter den Markterwartungen von 17,9 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von nur 1 % im Jahresvergleich entspricht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Softwaregeschäft völlig am Ende ist. Der Analyst Ujjwal Maheshwari ist der Ansicht, dass es lediglich durch die Hardware-Lieferkette verdrängt wurde. Dies führte letztlich dazu, dass mehrere Großaufträge im zweiten Quartal nicht wie geplant abgeschlossen werden konnten und auf die zweite Jahreshälfte verschoben wurden.

Obwohl das Mainframe-Geschäft und die kurzfristige Beratung von IBM aufgrund von Budgetverdrängungen unter Druck stehen, ist der Software-Motor von IBM – der wahre Zukunftsträger des Unternehmens – nicht ins Stocken geraten. So beschleunigte sich beispielsweise das Umsatzwachstum von Red Hat gegen den Trend auf 11 %, und die übernommenen Unternehmen HashiCorp und Confluent lieferten glänzende Ergebnisse. Noch bemerkenswerter ist, dass IBM in diesem Quartalsbericht gleichzeitig sein technologisches Ass aus dem Ärmel zog: die Ankündigung der weltweit ersten 0,7-Nanometer-Chiptechnologie (Sub-1 nm)!

Obwohl der Verkaufsdruck bei der IBM-Aktie weitgehend nachgelassen hat und die Aktie Unterstützung gefunden hat, bedeutet dies nicht, dass eine rasche Rally bevorsteht. Der Trend für die zweite Jahreshälfte wird im Wesentlichen von der Telefonkonferenz am kommenden Mittwoch (22. Juli) abhängen. Zu diesem Zeitpunkt wird IBM einen detaillierten Ausblick auf die zweite Jahreshälfte geben. Entscheidend wird dabei sein, ob CEO Arvind Krishna bestätigen kann, dass die aus dem zweiten Quartal verschobenen Verträge im Juli erfolgreich unterzeichnet wurden, und ob er eine optimistische Prognose für den Zeitplan des brandneuen 0,7-nm-Chips sowie der z18-Mainframe-Generation der nächsten Generation abgibt.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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