Goldpreis-Trendprognose: Warum fielen die Goldpreise nach Abkühlung des US-VPI? Rede des Fed-Vorsitzenden und Iran-Lage werden zu Hindernissen
Im asiatischen Handel am 15. Juli fiel der Goldpreis auf 4.030 US-Dollar zurück und gab damit die Gewinne nach den VPI-Daten wieder ab. Während die gesunkene US-Inflation kurzzeitig für Auftrieb sorgte, dämpften die verhaltenen Aussagen des Fed-Vorsitzenden Warsh und geopolitische Spannungen die Stimmung. Der Goldmarkt verharrt in einer Pattsituation. Charttechnisch fungiert die 4.100-US-Dollar-Marke als entscheidender Widerstand, während 4.000 US-Dollar die kritische Unterstützung darstellen. Anleger bleiben aufgrund der geldpolitischen Unsicherheit und der Eskalation im Iran vorsichtig, was den Aufwärtstrend vorerst begrenzt und den Preis unter Druck hält.

TradingKey – Im asiatischen Handel am 15. Juli fielen die Preise für Gold ( XAUUSD) wieder zurück und schwankten im Bereich von 4.030 US-Dollar, womit fast alle Gewinne ausradiert wurden, die durch die gestrigen positiven VPI-Daten erzielt worden waren. Mit Blick auf den Chart erhielt Gold gestern durch den sich abkühlenden US-VPI für Juni kurzzeitig Auftrieb und erholte sich rasch, um die Marke von 4.100 US-Dollar zu testen. Heute gelang es den Bullen jedoch nicht, ihre Dynamik aufrechtzuerhalten, was auf einen erbitterten Kampf zwischen Bullen und Bären auf dem aktuellen Niveau hindeutet.
Abkühlende Inflation stützt Gold, doch vorsichtige Äußerungen von Warsh und US-Iran-Eskalation begrenzen Erholung
Aus fundamentaler Sicht ist der aktuelle Goldmarkt durch ein Nebeneinander von bullishen und bearishen Faktoren gekennzeichnet. Einerseits dämpften schwächer als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten den kurzfristigen Zinserhöhungsdruck der Federal Reserve; andererseits spitzt sich die Lage zwischen den USA und dem Iran weiter zu. Zudem haben steigende Ölpreise die Inflationssorgen neu entfacht, und da die Rede des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh kein klares taubenhaftes Signal lieferte, geriet Gold erneut unter Druck.
Die jüngsten US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für Juni zeigten, dass der Anstieg des US-Verbraucherpreisindexes im Jahresvergleich von 4,2 % im Mai auf 3,5 % zurückging, wobei der Rückgang der Inflation die Markterwartungen übertraf. Noch wichtiger ist, dass sich auch die Kerninflation abschwächte. Dies deutet darauf hin, dass der Preisdruck nicht mehr nur von sinkenden Energiepreisen abhängt, sondern sich auch die Preise für einige Kernwaren und Dienstleistungen abzukühlen beginnen. Nach der Veröffentlichung der Daten schraubte der Markt seine Erwartungen für eine Zinserhöhung der Federal Reserve im Juli rasch zurück, was die Goldpreise kurzfristig stark ansteigen ließ, wobei die Intraday-Preise kurzzeitig die Marke von 4.100 US-Dollar berührten.
Die durch die Verbraucherpreisdaten ausgelöste bullishe Stimmung setzte sich jedoch nicht weiter fort. Dies lag daran, dass die Rede des Fed-Vorsitzenden Warsh bei einer Anhörung vor dem Kongress dem Markt kein klares taubenhaftes Signal übermittelte. Warsh räumte zwar ein, dass die CPI-Daten für Juni schwächer als erwartet ausgefallen waren, betonte jedoch gleichzeitig, dass das Inflationsproblem nicht aufgrund der Verbesserung in einem einzelnen Monat als gelöst erklärt werden könne. Er erklärte, dass die Federal Reserve weitere Daten benötige, um zu beurteilen, ob sich der Preisdruck tatsächlich auf einem nachhaltigen Pfad der Abkühlung befinde, und bekräftigte, dass das Erreichen von Preisstabilität weiterhin im Mittelpunkt der Geldpolitik stehe.
Analysten sind der Ansicht, dass die Rede von Warsh die geldpolitische Unsicherheit erneut verdeutlicht hat. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die Federal Reserve weiterhin weigert, eine klare Orientierung für den künftigen Zinspfad zu geben, zögern Anleger, übermäßig auf einen einseitigen Anstieg des Goldpreises zu setzen, was die Goldpreise in der Folge wieder unter Druck geraten und zurückfallen ließ.
Noch entscheidender ist, dass die weitere Eskalation der Lage zwischen den USA und dem Iran zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Goldpreise ausgeübt hat. Berichten zufolge berief Trump am Dienstag sein nationales Sicherheitsteam im Situation Room des Weißen Hauses ein, um Optionen für ein weitreichenderes militärisches Vorgehen gegen den Iran zu erörtern. Die Pläne könnten über den derzeitigen Rahmen begrenzter Schläge im Bereich der Straße von Hormus hinausgehen, was darauf hindeutet, dass die USA erwägen, ihren militärischen Druck auf den Iran weiter auszuweiten.
Goldpreis-Trendanalyse: $4,100 werden zum wichtigen kurzfristigen Widerstand für Bullen, $4,000 bleiben wichtige Unterstützung

Goldpreis-Tageschart, Quelle: TradingView
Mit Blick auf den Tageschart des Goldes verzeichnete das Edelmetall gestern, gestützt durch die positiven CPI-Daten, einen kurzen Sprung auf 4.100 US-Dollar. Der Schlusskurs konnte sich jedoch nicht über dieser Marke halten und pendelte sich bei 4.053 US-Dollar ein. Dies deutet auf eine mangelnde Bereitschaft der kurzfristigen Bullen hin, der Rally hinterherzulaufen. Heute hat sich der Abwärtstrend des Goldpreises fortgesetzt, was die schwache Kaufdynamik am Markt weiter verdeutlicht.
Aktuell hat sich die Marke von 4.100 US-Dollar zu einem wichtigen Widerstand für die kurzfristigen Bullen entwickelt. Erst wenn diese Marke zurückerobert und dauerhaft gehalten wird, kann sich die Aufwärtsdynamik des Goldpreises verstärken und das Aufwärtspotenzial in Richtung 4.200 US-Dollar freisetzen.
Bei den Unterstützungen nach unten ist vor allem auf die Marke von 4.000 US-Dollar zu achten. Dieses Niveau ist nicht nur eine wichtige psychologische Unterstützung, sondern war in letzter Zeit auch ein hart umkämpftes Kernschlachtfeld zwischen Bullen und Bären. Sollte diese Unterstützung fallen, könnte der Goldpreis weiter in Richtung der Marke von 3.900 US-Dollar nachgeben. Ein anhaltender Rückgang könnte zudem den Weg für weitere Verluste in Richtung 3.500 US-Dollar ebnen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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