Wall-Street-Banken sollen Leverage verschärfen, südkoreanische Aktien brechen intraday ein. Kursgewinne von Samsung, SK Hynix geben deutlich nach
Große Wall-Street-Banken schränken die Finanzierung für gehebelte Wetten auf Samsung Electronics und SK Hynix ein, was zu einem kurzzeitigen Einbruch des südkoreanischen KOSPI führte. Zinsanpassungen und die Ablehnung neuer Swap-Anfragen durch Banken wie Citigroup und JPMorgan verringerten die Intraday-Gewinne der Chip-Aktien. Diese Maßnahme zielt auf übermäßig konzentrierte Positionen ab, die durch die hohe Gewichtung der Unternehmen im KOSPI und gehebelte ETFs entstehen. Trotz starker globaler KI-Investitionen und Halbleiterexporte signalisiert die Straffung des Hebels eine Abkühlung zur Risikokontrolle, die sich in der Marktstimmung widerspiegelt.

TradingKey - Während der asiatischen Handelssitzung am 12. Juni trieben Samsung Electronics und SK Hynix den südkoreanischen KOSPI-Index kurzzeitig um mehr als 8 % nach oben. Während des Handels wurde jedoch bekannt, dass mehrere große Wall-Street-Banken die gehebelten Wetten von Hedgefonds auf diese beiden Aktien und die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. ( TSM ) einschränken, woraufhin der südkoreanische Aktienmarkt kurzzeitig einbrach und sich die Gewinne der beiden großen Chip-Aktien deutlich verringerten.
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen haben globale Banken wie die Citigroup ( C ), JPMorgan Chase ( JPM ) und Goldman Sachs ( GS) die Finanzierungskosten für Long-Positionen in diesen Aktien über Swaps erhöht, den Umfang neuer Transaktionen eingeschränkt und sogar einige neue Swap-Anfragen abgelehnt. Morgan Stanley ( MS) hat klar erklärt, dass keine neuen Swap-Transaktionen für Samsung und SK Hynix mehr akzeptiert werden, während die Bank of America ( BAC ), BNP Paribas und die UBS Group ( UBS) ebenfalls mit entsprechenden Anpassungen nachgezogen haben.
Infolgedessen fiel der Intraday-Gewinn von Samsung Electronics von über 12 % auf unter 8 % zurück, und das Plus von SK Hynix verringerte sich von 9 % auf unter 4 %. Bis zum Redaktionsschluss verringerte sich der Gewinn des KOSPI-Index von 8,6 % auf 4,6 %.

[Quelle: TradingView]
Dies ist nicht das erste Mal, dass der Markt Abkühlungssignale sieht. Samsung Electronics und SK Hynix machen zusammen etwa 50 % der gesamten Marktkapitalisierung des KOSPI aus, was die für die meisten Fonds geltenden Obergrenzen für Einzelbeteiligungen bei weitem übersteigt und globale Fondsmanager dazu zwingt, ihre Positionen systematisch abzubauen. Nach Schätzungen von Goldman Sachs hat diese Regelung seit Ende Oktober letzten Jahres passive Verkäufe in Höhe von etwa 69 Milliarden US-Dollar ausgelöst, wovon ein verwaltetes Vermögen von fast 200 Milliarden US-Dollar betroffen ist. Während des Einbruchs der koreanischen Aktien Anfang Juni dieses Jahres beliefen sich die kumulierten Zwangsliquidierungen von Privatanlegern auf insgesamt etwa 300 Milliarden Won.
Ein weiterer Faktor, der Aufmerksamkeit erregt, ist die rasche Ausweitung gehebelter ETFs. Ende Mai wurden auf dem südkoreanischen Markt 16 doppelt gehebelte ETFs auf Samsung Electronics und SK Hynix aufgelegt, deren Gesamtvermögen am ersten Tag der Notierung bei etwa 2,8 Milliarden US-Dollar lag. Goldman Sachs hatte zuvor angemerkt, dass der tägliche Rebalancing-Mechanismus solcher Produkte die Marktvolatilität verstärken könnte.
Aus makroökonomischer Sicht erlebt der südkoreanische Aktienmarkt im Jahr 2026 den größten Abfluss ausländischen Kapitals in seiner Geschichte. Ein UBS-Bericht zeigt, dass die Nettoabflüsse aus dem Ausland in der ersten Jahreshälfte etwa 70 Milliarden US-Dollar betrugen und damit die rund 20 Milliarden US-Dollar während der Pandemie 2020 weit übertrafen. In diesem Zusammenhang ist die Straffung des Hebels durch große Wall-Street-Banken keine pessimistische Einschätzung der Fundamentaldaten der beiden Unternehmen – die globalen KI-Investitionen und die südkoreanischen Halbleiterexporte bleiben stark –, sondern vielmehr eine präventive Abkühlungsmaßnahme, die auf übermäßig konzentrierte Positionsstrukturen abzielt. Die Verringerung der Intraday-Gewinne an diesem Tag ist ein direkter Ausdruck der Diskrepanz zwischen der Marktstimmung und dem institutionellen Risikomanagement.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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