Nvidia und SK Group KI Kooperation beflügelt Markt, koreanische Aktien erholen sich nach Circuit Breaker kräftig, SK Hynix dämmt Verluste auf 1.5% ein
Südkoreanische Aktien stürzten anfänglich aufgrund von US-Zinserhöhungsängsten und einem globalen Technologie-Sell-off ab, aber die Ankündigung von KI-Kooperationen zwischen Nvidia und SK Hynix sowie SK Telecom führte zu einer deutlichen Erholung. Nvidia und SK Hynix erweitern ihre mehrjährige technische Partnerschaft für KI-Speicherlösungen und adressieren Engpässe in der gesamten Branche. Nvidia integriert zudem Samsung und Micron in seine HBM4-Lieferkette. Nvidia und SK Telecom bauen gemeinsam KI-Rechenzentren mit einer ersten Anlage, die 2027 in Südkorea starten soll.

TradingKey – Am 8. Juni (Ortszeit Seoul) verzeichnete der südkoreanische Aktienmarkt im frühen Montagshandel massive Kursverluste, da sich Sorgen über US-Zinserhöhungen und ein globaler Tech-Ausverkauf ausbreiteten; der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) brach zeitweise um mehr als 8 % ein, was die Aktivierung eines Level-1-Circuit-Breakers zur Folge hatte. NVDA) kündigte zusammen mit SK Hynix und SK Telecom mehrere KI-bezogene Kooperationen an, die die Bereiche Rechenzentren, Speicherchips und Halbleiterfertigung umfassen.
NVIDIA und SK Hynix entwickeln gemeinsam KI-Speicher
NVIDIA und SK Hynix haben eine mehrjährige technische Partnerschaft angekündigt, im Rahmen derer beide Parteien gemeinsame Forschung und Entwicklung an Speicherlösungen der nächsten Generation betreiben werden, die für den Bau globaler KI-Fabriken erforderlich sind. NVIDIA-CEO Jensen Huang erklärte, dass die Partnerschaft mit SK Hynix mehrere Jahre umfassen wird und dass SK Hynix weiterhin der größte Partner von NVIDIA bleiben wird.
Gemäß der Vereinbarung wird SK Hynix spezialisierte Speicher für NVIDIAs KI-Supercomputer Vera Rubin, die Vera-CPU, den RTX Spark PC und die Roboter-Rechenplattform Jetson Thor entwickeln. Huang hatte zuvor auf der Computex Taipei erklärt, dass die Vera-CPU ein revolutionärer Prozessor sei, der speziell für KI-Agenten entwickelt wurde und mit DRAM-Chips von SK Hynix ausgestattet sein wird.
Huang merkte an, dass das Unternehmen jährlich Chips im Wert von Milliarden Dollar von SK Hynix bezieht und dass das Beschaffungsvolumen in diesem Jahr deutlich steigen wird. Er erklärte zudem, dass der Vertrag von NVIDIA mit SK Hynix eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren hat und kontinuierlich verlängert werden kann.
SK-Hynix-Aktien verzeichnen kräftige Intraday-Erholung
Die Marktstimmung erhielt deutlichen Auftrieb nach der Bekanntgabe einer mehrjährigen Kooperation bei KI-Fabriken zwischen NVIDIA und SK Hynix, was zu einer kräftigen Erholung der Aktienindizes und einer signifikanten Verringerung der Verluste führte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung reduzierte sich der Rückgang des KOSPI-Index auf 4,16 %; SK Hynix konnte seine Verluste auf 1,59 % begrenzen und notierte bei 2,037 Millionen Won.

[Quelle: TradingView]
Samsung und Micron treten der Lieferkette von Nvidia bei.
Nvidia erweitert zudem seine Lieferantenbasis für Speicherchips. Am 5. Juni bestätigte Jensen Huang, dass SK Hynix, Samsung Electronics und Micron ( MU) die HBM4-Qualifizierung bestanden haben und in die Phase der Massenproduktion eintreten werden. HBM4 ist der zentrale Speicherchip für die Vera-Rubin-Plattform, die sich bereits in voller Produktion befindet und deren Auslieferung ab dem dritten Quartal geplant ist.
Huang warnte zudem, dass die gesamte Branche derzeit mit gravierenden Lieferengpässen konfrontiert ist: "Vom Wafer über das Packaging bis hin zur Silizium-Photonik ist jedes Glied aufgrund der enormen Nachfrage knapp. Diese Situation wird über mehrere Jahre hinweg anhalten."
Die Partnerschaft zwischen Nvidia und SK Hynix umfasst auch die KI-Unterstützung in der Halbleiterfertigung. SK Hynix wird die Accelerated-Computing-Plattform und die Digital-Twin-Technologie von Nvidia integrieren, um die Effizienz der Chipdesign-Simulation und den Automatisierungsgrad in der Fertigung zu steigern.
In der Vorwoche traf sich Huang während der Computex Taipei mit dem Chairman der SK Group, Chey Tae-won, zu ausführlichen Gesprächen über die Kooperation bei KI-Speicherchips. Huang plant zudem, am Montag mit dem Vice Chairman von Samsung Electronics, Jun Young-hyun, zusammenzutreffen, um HBM-Lieferangelegenheiten weiter zu besprechen.
NVIDIA und SK Telecom errichten gemeinsam „AI Factory“-Rechenzentrum
Am 8. Juni unterzeichneten NVIDIA und SK Telecom eine Vereinbarung über den gemeinsamen Bau von "AI Factory"-Rechenzentren, die speziell auf Aufgaben der künstlichen Intelligenz zugeschnitten sind. Die Anlage wird auf der NVIDIA DSX-Plattform basieren und zielt auf den Aufbau einer KI-Cloud-Infrastruktur im Gigawatt-Maßstab ab.
NVIDIA-CEO Jensen Huang erklärte: "KI-Infrastruktur ist der Strom und das Wasser der Zukunft." Chey Tae-won, Vorsitzender der SK Group, merkte an, dass sich die Zusammenarbeit der beiden Parteien vom Speichergeschäft auf die gesamte Konzernebene ausgeweitet habe.
Die erste AI Factory soll 2027 in Südkorea den Betrieb aufnehmen und als Modell für die Expansion in andere Teile Asiens dienen. Das Rechenzentrum wird zunächst GPUs der NVIDIA Blackwell-Architektur einsetzen und später auf die Vera Rubin-Plattform umstellen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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