US-Erzeugerpreisindex steigt im April angesichts des Iran-Kriegs stark an
Der US-Erzeugerpreisindex (EPI) stieg im April im Jahresvergleich auf 6 %, nach 4,3 % im März, und übertraf damit deutlich die erwarteten 4,9 %. Im Monatsvergleich stieg der EPI um 1,4 %, was dem Doppelten des Märzwerts von 0,7 % entspricht und deutlich über den erwarteten 0,5 % liegt.
Die Großhandelsinflation erreichte den höchsten Stand seit Dezember 2022, was angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten keine Überraschung ist. Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Energieversorgungsunterbrechung ist die Hauptursache für den weltweit steigenden Inflationsdruck und setzt die Zentralbanker unter Zugzwang.
Die Zahlen wurden einen Tag nach dem Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) um 3,8 % im gleichen Zeitraum veröffentlicht, was fast das Doppelte des Ziels der Federal Reserve (Fed) von 2 % ist und Spekulationen anheizt, dass die Zentralbank keine andere Wahl haben wird, als die Zinsen zu erhöhen.
Marktreaktion

Der US-Dollar-Index (DXY) behält die positive Dynamik im gesamten Devisenmarkt bei, getragen von einer Kombination aus Risikoaversion und zunehmenden Spekulationen über bevorstehende US-Zinserhöhungen, und hält sich nahe frischer Wochenhochs im Bereich von 98,60. Die jüngsten Höchststände bei rund 99,10 entwickeln sich zu einer kritischen Widerstandszone vor weiteren Gewinnen.
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