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IWF kürzt Wachstumsprognosen für Deutschland besonders deutlich

ReutersApr 14, 2026 1:00 PM
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- Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognosen für Deutschland deutlich gesenkt. Hauptgrund dafür sind die durch den Nahost-Krieg gestiegenen Öl- und Gaspreise. Deutschland kann 2026 nun noch mit einem Wachstum von 0,8 Prozent rechnen, 2027 dann von 1,2 Prozent, wie aus dem am Dienstag in Washington veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick des IWF hervorgeht. Das sind jeweils 0,3 Prozentpunkte weniger als noch im Januar angenommen. Es ist auch die stärkste Korrektur unter den großen Volkswirtschaften der Euro-Zone. Deutschland ist im Energiebereich anfälliger als andere Staaten.

Der Trend hatte sich bereits abgezeichnet. Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute hatten zuletzt ihre gemeinsame Wachstumsprognose für 2026 von 1,3 auf 0,6 Prozent und für 2027 von 1,4 auf 0,9 Prozent gesenkt.

Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar sind die Tankstellenpreise sprunghaft gestiegen. Das belastet Autofahrer und die Wirtschaft gleichermaßen. Für das Gesamtjahr rechnet der IWF nun mit einer Inflation in Deutschland von 2,7 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es 2,3 Prozent.

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