tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

US-Industrie im März bleibt trotz Iran-Krieg in Wachstumsspur - Preise steigen

ReutersApr 1, 2026 2:31 PM

- Die US-Industrie bleibt trotz des Iran-Kriegs auf Wachstumskurs. Der Einkaufsmanagerindex für den Sektor stieg im März um 0,3 auf 52,7 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit August 2022, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Das Barometer hielt sich damit den dritten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 52,5 Zähler gerechnet. Auf das Verarbeitende Gewerbe entfallen gut zehn Prozent der Wirtschaftsleistung der USA.

Gleichzeitig stiegen die Preise, die Fabriken für Vorleistungen zahlten, auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren. Zudem benötigten die Zulieferer aufgrund des Krieges im Nahen Osten länger für die Materiallieferungen.

Es sei fraglich, ob die Konjunktursorgen mit den Daten kleiner würden, sagte Helaba-Experte Ulrich Wortberg. "Der Nahost-Krieg sorgt für Unsicherheit, und die Energiepreise sind kräftig gestiegen." Dies habe sich in der Vergangenheit häufig erst zeitlich verzögert negativ auf die Stimmung im Unternehmenssektor ausgewirkt. Immerhin hätten sich die Zinserwartungen zuletzt wieder verändert: "Während im Zuge der militärischen Auseinandersetzung mit dem Iran zeitweise mit Zinserhöhungen in den USA gerechnet wurde, geht der Markt nun eher von unveränderten Leitzinsen aus, was sich tendenziell positiv auf die Stimmung auswirken dürfte."

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hatte den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Vor weiteren Zinsschritten wollen die Währungshüter zunächst die Folgen des Iran-Kriegs abwarten.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Empfohlene Artikel

KeyAI