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Stimmung der US-Verbraucher trübt sich ein: Höhere Spritpreise belasten

ReutersMar 13, 2026 2:29 PM

- Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im März und damit nach dem Ausbruch des Nahostkrieges eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen sank auf 55,5 Punkte von 56,6 Zählern im Februar, wie die Universität Michigan am Freitag zu ihrer Umfrage mitteilte. Es ist das niedrigste Niveau im laufenden Jahr. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 55,0 erwartet. Die Befragung der Verbraucher, die vom 17. Februar bis 9. März lief, zeigt deutlich die Auswirkungen des Ende Februar ausgebrochenen Irankrieges und des damit ausgelösten Ölpreisschocks auf die Stimmung der Amerikaner.

Die vor dem Militäreinsatz gegebenen Antworten signalisierten eine Verbesserung gegenüber dem Vormonat. "Die in den darauffolgenden neun Tagen beobachteten niedrigeren Werte machten diese anfänglichen Verbesserungen jedoch vollständig zunichte", erläuterte Joanne Hsu, die für die Verbraucherumfragen zuständig ist. Dabei dürfte auch der Blick auf die Zapfsäulen an den Tankstellen zur Eintrübung beigetragen haben, da die Benzinpreise im Zuge des Krieges in den USA kräftig gestiegen sind. Wie bereits im Vormonat gingen die Verbraucher im März davon aus, dass die Inflation binnen eines Jahres bei 3,4 Prozent landen werde. Zuvor hatten sie sechs Monate in Folge ihre Inflationserwartungen nach unten geschraubt.

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