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Öl-Schock durch Nahost-Krieg: Preise über 100 Dollar – Benzin bleibt wohl bis 2027 teuer

FXStreetMar 13, 2026 6:28 AM

Analysten der Commerzbank weisen darauf hin, dass der Brent-Ölpreis über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen ist, nachdem der Konflikt im Nahen Osten erhebliche Störungen der Versorgung ausgelöst hat. Die Internationale Energieagentur (IEA) spricht von einem beispiellosen Einbruch bei der globalen Ölversorgung und den Exporten. Die US-Energiebehörde EIA erwartet zudem, dass die Benzinpreise an den Zapfsäulen erst gegen Ende 2027 wieder unter das Niveau vor Beginn des Konflikts fallen. Das verstärkt die Sorge vor anhaltendem, angebotsgetriebenem Inflationsdruck.

Kriegsbedingte Störungen treiben Ölpreise

„Das bestimmende Thema über Nacht war eine ausgeprägte Risikoaversion, während die Ölpreise angesichts zunehmender Anzeichen für eine Verschärfung der Versorgungsstörungen weiter gestiegen sind. Brent-Öl schloss erstmals seit August 2022 wieder über 100 US-Dollar.“

„US-Präsident Trump und Irans neuer oberster Führer Mojtaba Khamenei schlugen beide einen trotzigen Ton an, was die Ölpreise zusätzlich nach oben trieb. Präsident Trump schrieb in einem Beitrag in sozialen Medien, das Ziel, Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern, sei für ihn „von weitaus größerem Interesse und größerer Bedeutung für mich als Präsident“.“

„Die Internationale Energieagentur (IEA) erklärte, der „Krieg im Nahen Osten verursacht die größte Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes“. Betroffen seien 7,5 Prozent des weltweiten Angebots und ein noch größerer Anteil der Exporte.“

„Die IEA schätzt, dass der Krieg die globale Ölversorgung in diesem Monat um acht Millionen Barrel pro Tag verringern wird, was insgesamt fast 250 Millionen Barrel entspricht.“

„In ihrem jüngsten kurzfristigen Energieausblick hat die US-Energiebehörde EIA ihre Prognose für Kraftstoffpreise angehoben. Demnach dürften die Benzinpreise an den Tankstellen erst Ende 2027 wieder unter das Vorkrisenniveau von 2,94 US-Dollar je Gallone fallen, was Befürchtungen über angebotsbedingten Inflationsdruck verstärkt.“

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