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G7-Energieminister beraten Dienstag über Folgen von Nahost-Krieg

ReutersMar 10, 2026 9:17 AM

- Nach den Finanzministern beraten am Dienstag die Energieminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) über die Folgen des Nahost-Krieges. Sie schalten sich am frühen Nachmittag (MEZ) zusammen, um über die Lage auf dem Gas- und Ölmarkt zu reden, wie ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters sagt. Die G7-Finanzminister sprachen am Montag von der Option, wegen des Nahost-Krieges an den Ölmärkten einzugreifen. "Wir sind bereit, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Unterstützung der globalen Energieversorgung wie der Freigabe von Lagerbeständen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Japan unterstützt eine von der Internationalen Energieagentur (IEA) vorgeschlagene koordinierte Freigabe der strategischen Ölreserven. Dies sei ein wirksames Mittel zur Stabilisierung des Ölmarktes, da der Iran-Krieg die weltweite Versorgung störe, sagte Industrieminister Ryosei Akazawa am Dienstag.

Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hatte am Montag betont, die Option liege nun auf dem Tisch. "Das ist jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt." In der Zukunft könne sich dies aber ändern. Hierzu werde es nun auch eine Debatte der Energieminister und Regierungschefs geben. Dann werde sich zeigen, wann der richtige Zeitpunkt sei.

Zur G7-Gruppe gehören die USA, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Der Ölpreis ist seit dem Angriff auf den Iran durch die USA und Israel deutlich gestiegen. Grund dafür sind Lieferkürzungen einiger großer Förderländer und die Furcht vor längeren Transportunterbrechungen. Der Iran hat seinerseits mehrere Länder im Nahen Osten attackiert, von denen aus die USA agieren.

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