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Entlassungswelle in den USA ebbt im Februar deutlich ab

ReutersMar 5, 2026 2:00 PM

- Die Zahl der angekündigten Entlassungen in den USA hat sich im Februar mehr als halbiert. Sie ging um 55 Prozent im Vergleich zum Januar auf 48.307 zurück, wie der Stellenvermittler Challenger, Gray & Christmas am Donnerstag zu seiner Auswertung mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Rückgang sogar 72 Prozent. Das US-Arbeitsministerium teilte zudem mit, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unverändert bei 213.000 lag. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet.

Der US-Arbeitsmarkt fasst damit nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr wieder Tritt. Ökonomen hatten die damalige Entwicklung auf die Unsicherheit wegen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle zurückgeführt. Diese waren später vom Obersten Gerichtshof des Landes für ungültig erklärt worden, woraufhin Trump einen pauschalen Zoll von zehn Prozent einführte, der später auf 15 Prozent erhöht wurde.

Auch der am Mittwoch veröffentlichte Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank Fed bezeichnete das Beschäftigungsniveau als "insgesamt stabil". Einige befragte Unternehmen nannten jedoch gestiegene Kosten, eine schwächere Nachfrage oder die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit als Gründe für eine zurückhaltende Einstellungspolitik.

Trotz der positiven Signale bleiben die Neueinstellungen verhalten. Die Zahl der angekündigten Neueinstellungen stieg dem Challenger-Bericht zufolge zwar um 140 Prozent im Vergleich zum Januar, lag allerdings immer noch um 63 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Dies führt dazu, dass einige Menschen nach einem Jobverlust länger arbeitslos bleiben. Die Zahl derjenigen, die bereits seit mehr als einer Woche Unterstützung beziehen, nahm in der Woche zum 21. Februar um 46.000 auf 1,868 Millionen zu.

An diesem Freitag wird der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für Februar erwartet. Ökonomen rechnen mit einem Zuwachs von 59.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft und einer unveränderten Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent.

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