Die asiatischen Aktien fallen zum zweiten Mal in Folge, da die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten die Anlegerstimmung erschütterten und Bedenken hinsichtlich einer von Energie getriebenen Inflation neu entfacht wurden. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um bis zu 4 % und notierte zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 238,50, was den schärfsten Rückgang seit April letzten Jahres darstellt, nach gemeinsamen US- und israelischen Angriffen auf den Iran und Teherans Vergeltungsmaßnahmen gegen benachbarte Staaten.
Die südkoreanischen Märkte führten am Mittwoch den regionalen Verkaufsdruck an. Der Koreanische Won (KRW) schwächte sich zum ersten Mal seit 17 Jahren auf über 1.500 pro Dollar, während der KOSPI um mehr als 10 % einbrach, was die Korea Exchange dazu veranlasste, Handelsunterbrechungen zu aktivieren und den Handel vorübergehend auszusetzen.
Der KOSPI Südkoreas fiel um 10,71 % und notierte zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 5.170. Darüber hinaus fiel der Nikkei 225 in Japan um 3,7 % auf etwa 54.200. Der Hang Seng Index in Hongkong sank um 3,13 % und fiel unter 25.000. In der Zwischenzeit fiel der Shanghai Composite Index Chinas um 1,0 % unter 4.100, und der Shenzhen Component Index gab um 0,73 % nach und näherte sich 13.920.
Steigende Ölpreise und anhaltende geopolitische Risiken befeuerten die Volatilität an den Märkten. Invesco wies darauf hin, dass Thailand, Indien, Südkorea und die Philippinen besonders anfällig für höhere Ölpreise sind, während Malaysia möglicherweise widerstandsfähiger ist. Das Unternehmen erwartet begrenzte langfristige Schäden für asiatische Aktien, behält jedoch eine vorsichtige Haltung gegenüber Währungen wie der Indischen Rupie und dem Koreanischen Won bei.