Chris Turner von ING hebt hervor, dass asiatische Aktienmärkte, insbesondere halbleiterlastige Indizes in Korea und Taiwan, besser abschneiden. Anleger richteten ihren Fokus zunehmend auf Gewinner im Bereich Künstliche Intelligenz. Gestützt durch starke südkoreanische Exportdaten zu Monatsbeginn und Maßnahmen zur Rückführung von Devisenerlösen erwartet ING, dass USD/KRW bis Ende März auf 1425 fallen könnte – ein Signal für einen festeren koreanischen Won.
„Dennoch zeigen die globalen Aktienmärkte weiterhin Bereiche mit Stärke. In Asien setzen die stark halbleitergeprägten Leitindizes in Korea und Taiwan ihren Aufwärtstrend fort, während Investoren zugleich die Gewinner im KI-Sektor im Blick behalten. Was die Gewinner betrifft, gilt Asien als einer der zentralen Profiteure der IEEPA-Zollentscheidung, und asiatische Exporteure haben sich bereits robust entwickelt.“
„Die gestrigen Daten wiesen auf sehr starke Exportzahlen aus Korea für Anfang Februar hin. In Kombination mit weiteren Maßnahmen zur Rückführung von Kapital und Devisenerträgen ins Inland gehen wir davon aus, dass USD/KRW bis Ende März wieder auf 1425 zurückgehen kann.“
„All dies hat den Aktienmärkten bislang keinen entscheidenden Schlag versetzt. Der S&P 500 bewegte sich seit Jahresbeginn in einer engen Spanne zwischen 6775 und 7000 Punkten. Die morgige Veröffentlichung der Zahlen von Nvidia könnte jedoch die nächste größere Marktgeschichte liefern.“