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Fed-Mitglied Hammack: Arbeitsmarkt stabilisiert sich, Politik um neutral

FXStreetFeb 11, 2026 9:54 PM

Die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, meldet sich zu Wort. Sie sagte, dass die Arbeitslosenquote sich stabilisiere, nachdem der starke Bericht über die Nonfarm Payrolls im Januar in den USA veröffentlicht wurde.

Hammack fügte hinzu, dass der Arbeitsmarkt anscheinend ein gesundes Gleichgewicht findet, und betonte, dass es wichtig sei, dass die Fed die Inflation wieder auf das Ziel von 2% bringt. Sie ergänzte, dass die Politik "nahezu neutral" sei und dass es gut für die Fed sei, die Zinsen unverändert zu halten.

Wichtige Erkenntnisse:

"Die Arbeitslosenquote scheint sich zu stabilisieren."
"Der Arbeitsmarkt scheint ein gesundes Gleichgewicht zu finden."
"Die Konsumausgaben halten sich, angetrieben von höheren Einkommen."
"Es ist wichtig für die Fed, die Inflation wieder auf 2% zu bringen."
"Der aktuelle Leitzins der Fed liegt nahezu im neutralen Bereich."
"Es ist gut für die Fed, derzeit abzuwarten, es besteht keine Notwendigkeit, die Zinspolitik zu verfeinern."
"Ich denke nicht, dass die Zinsen die Wirtschaft stark belasten."
"Im Moment denke ich, dass die Fed hier abwarten sollte."
"Die Staatsverschuldung der USA befindet sich auf einem nicht nachhaltigen Pfad, und das muss angegangen werden."

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

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