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US-Einzelhändler verbuchen im November Umsatzplus von 0,6 Prozent

ReutersJan 14, 2026 1:50 PM

- Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im November stärker gestiegen als erwartet. Sie kletterten um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Wachstum von 0,4 Prozent gerechnet. Allerdings schrumpften die Umsätze revidierten Zahlen zufolge im Oktober um 0,1 Prozent. Zunächst war von einer Stagnation die Rede gewesen.

"Auch getragen von den verbesserten Pkw-Verkaufszahlen hat der Einzelhandelsumsatz nach dem schwachen Oktober wieder zugelegt", lautet das Resümee von Helaba-Experte Ralf Umlauf. Das November-Plus sei zudem von höheren Benzinpreisen begünstigt. Der Ökonom verweist darauf, dass auch ohne den Pkw-Absatz ein Plus leicht über den Erwartungen vermeldet wurde, nachdem es dort im Oktober bereits einen kleinen Anstieg gegeben hatte.

Der Verbrauch der privaten Haushalte bleibe eine tragende Säule für die nordamerikanische Wirtschaft, sagte NordLB-Analyst Tobias Basse: "Diese Nachricht ist ein kleiner Mosaikstein, der letztlich eher für ein Zögern der Fed beim Thema zügige weitere Zinssenkungen sprechen könnte."

Die US-Notenbank Fed hatte den Leitzins im Dezember auf die aktuelle Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt. Sie deutete zudem eine Pause ihres Lockerungskurses an. Der Chef des Notenbankbezirks St. Louis, Alberto Musalem, äußerte sich jüngst ähnlich. Es gebe kurzfristig keinen Grund, die Zinssätze weiter zu senken, solange die Inflation noch über dem Zielwert von 2,0 Prozent liege. Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember wie bereits im Vormonat um 2,7 Prozent.

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