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Chefs der globalen Zentralbanken: Bekunden Unterstützung für Fed-Chef Powell

FXStreetJan 13, 2026 10:32 AM

Während der europäischen Handelszeit am Dienstag gaben die Chefs vieler der weltweit größten Zentralbanken eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung des Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, ab, nachdem die Trump-Administration ihm mit einer strafrechtlichen Anklage gedroht hatte.

Kollektive Äußerungen der Chefs der EZB, BoE und neun weiterer Institutionen

Wir stehen in voller Solidarität mit dem Fed-System und seinem Vorsitzenden Jerome H. Powell.

Die Unabhängigkeit der Zentralbanken ist ein Grundpfeiler für Preis-, Finanz- und Wirtschafts-stabilität im Interesse der Bürger, denen wir dienen.

Die strafrechtliche Untersuchung der US-Administration betrifft formal die Renovierung des Hauptsitzes der Fed, aber Powell bezeichnete sie als einen "Vorwand", um präsidialen Einfluss auf die Zinssätze zu gewinnen.

 Marktreaktion

Es scheint eine leichte positive Auswirkung der Nachrichten auf den US-Dollar (USD) zu geben. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US-Dollar-Index (DXY) leicht höher bei etwa 98,95 gehandelt.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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