
Der US-Dollar (USD) verlor am Montag etwas an Glanz, belastet durch erneute Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed, da die Anleger anscheinend begonnen haben, eine (möglicherweise?) dovishere Fed in den kommenden Monaten einzuplanen. Vorsicht unter den Marktteilnehmern trat ebenfalls vor der Veröffentlichung des wichtigen US- Verbraucherpreisindex (CPI) am Dienstag ein.
Der US-Dollar-Index (DXY) geriet unter frischen Verkaufsdruck, nachdem er vier aufeinanderfolgende Tage im Plus war, und fiel kurzzeitig zurück in die Region von 98,70. Die Inflationsrate wird im Mittelpunkt stehen, gefolgt vom NFIB Business Optimism Index, den wöchentlichen ADP-Beschäftigungszahlen, den Verkäufen neuer Häuser und dem RCM/TIPP Economic Optimism Index. Darüber hinaus werden die Fed-Mitglieder Williams, Musalem und Barkin sprechen.
EUR/USD fand etwas Erleichterung von seinem jüngsten steilen Rückgang und stieg an die Grenzen der 1,1700-Marke. Als Nächstes auf dem heimischen Kalender stehen das deutsche BIP-Wachstum für das Gesamtjahr, gefolgt von der Industrieproduktion und der Handelsbilanz im weiteren Euroland, die alle am 15. Januar fällig sind.
GBP/USD stieg stark an, hauptsächlich als Reaktion auf die erneute Schwäche des Greenbacks, und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die 1,3500-Marke. Der BRC Retail Sales Monitor steht als Nächstes über den Kanal an.
USD/JPY setzte seinen Anstieg fort und überstieg erneut die 158,00-Marke, unterstützt durch die weit verbreitete Verbesserung im Risikokomplex. Die Ergebnisse der Leistungsbilanz werden zusammen mit den Bankkreditzahlen und der Eco Watchers Survey veröffentlicht.
AUD/USD legte einen Teil seiner jüngsten Schwäche beiseite und konnte die wichtige 0,6700-Marke zurückerobern. Der Westpac Consumer Confidence Index wird als Nächstes in Australien veröffentlicht.
Die WTI-Preise handelten zu Beginn der Woche positiv, während die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen im Iran zunahmen und die Händler weiterhin die Entwicklungen aus Venezuela bewerteten.
Die Goldpreise stiegen am Montag zum dritten Mal in Folge und erreichten gleichzeitig ein Allzeithoch von rund 4.630 USD pro Unze. Der Anstieg des Edelmetalls kam vor dem Hintergrund des erneuten Verkaufsdrucks auf den Greenback und der Zunahme geopolitischer Spannungen im Nahen Osten. Die Silberpreise folgten diesem Trend und überstiegen zum ersten Mal in der Geschichte die Marke von 85,00 USD pro Unze.