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US-Bundesstaatsanwälte haben eine Untersuchung gegen Fed-Vorsitzenden Powell eingeleitet

FXStreetJan 12, 2026 12:53 AM

Bundesanwälte haben eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, eingeleitet, die die Renovierung des Hauptsitzes der Zentralbank in Washington und die Frage, ob Powell dem Kongress über den Umfang des Projekts gelogen hat, betrifft, berichtete die New York Times am Sonntag. 

Die Untersuchung wird vom US-Staatsanwaltbüro für den District of Columbia überwacht. Das Büro wird von der US-Staatsanwältin Jeanine Pirro geleitet, einer ehemaligen Staatsanwältin des Bundesstaates New York und Fox-News-Moderatorin, die von US-Präsident Donald Trump in diese Position berufen wurde.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US Dollar Index (DXY) bei etwa 98,90 gehandelt und liegt damit 0,23% unter dem Tageswert. 

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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