
Die Beschäftigung im privaten Sektor der Vereinigten Staaten (USA) hat sich erneut ausgeweitet, wobei Unternehmen in den vier Wochen bis zum 6. Dezember im Durchschnitt 11.500 Arbeitsplätze pro Woche hinzugefügt haben, so der NER Pulse, ein wöchentlicher Bericht über den monatlichen ADP National Employment Report (NER), der am Dienstag veröffentlicht wurde.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am schwächsten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.30% | -0.37% | -0.62% | -0.41% | -0.65% | -0.81% | -0.57% | |
| EUR | 0.30% | -0.07% | -0.33% | -0.12% | -0.35% | -0.52% | -0.27% | |
| GBP | 0.37% | 0.07% | -0.25% | -0.05% | -0.28% | -0.45% | -0.20% | |
| JPY | 0.62% | 0.33% | 0.25% | 0.20% | -0.01% | -0.22% | 0.07% | |
| CAD | 0.41% | 0.12% | 0.05% | -0.20% | -0.21% | -0.41% | -0.14% | |
| AUD | 0.65% | 0.35% | 0.28% | 0.01% | 0.21% | -0.17% | 0.09% | |
| NZD | 0.81% | 0.52% | 0.45% | 0.22% | 0.41% | 0.17% | 0.25% | |
| CHF | 0.57% | 0.27% | 0.20% | -0.07% | 0.14% | -0.09% | -0.25% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.
Der US-Dollar (USD) bleibt unter Verkaufsdruck und pendelt um die 97,90-Marke, wie der US-Dollar-Index (DXY) zeigt, während die Investoren auf die Veröffentlichung der vorläufigen Schätzung des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das dritte Quartal warten.
Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.
Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.
Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.