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Akazawa: Es gibt kein Missverständnis über das Handelsabkommen mit den USA

FXStreetJul 24, 2025 6:41 AM

Japans oberster Handelsverhandler, Ryosei Akazawa, sagte am Donnerstag, dass das Handelsabkommen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten (US) im Einklang mit den Interessen des Landes steht. Akazawa fügte hinzu, dass er noch keine Gespräche mit US-Beamten über die Umsetzung des Abkommens geführt habe

Wichtige Zitate

Das Handelsabkommen steht im Einklang mit Japans Interessen.

Habe noch keine Gespräche mit US-Beamten über die Umsetzung des Abkommens geführt.

Japan konzentriert sich immer auf Investitionen in den US-Handelsgesprächen.

Wir haben ein gegenseitiges Verständnis und eine Vertrauensbeziehung mit den USA über das Handelsabkommen aufgebaut. 

Ishiba wird selbst über einen möglichen Besuch in den USA entscheiden.

Wir möchten, dass die USA einen vorübergehenden Anstieg der Zölle am 1. August vermeiden.

Ich denke im Moment nicht daran, ein rechtlich bindendes Abkommen zu unterzeichnen.

Marktreaktion 

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels handelt das Paar USD/JPY um 0,23% niedriger bei 146,20.

Zölle - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

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