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US-Finanzministerin Bessent warnt vor einer Erhöhung der Zölle, wenn bis zum 1. August keine Handelsabkommen erzielt werden

FXStreetJul 6, 2025 10:43 PM

US-Finanzminister Scott Bessent sagte am Sonntag, dass die im April verhängten Zölle am 1. August für Länder in Kraft treten werden, die kein Handelsabkommen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump erzielt haben, so CNBC.

 "Präsident Trump wird Briefe an einige unserer Handelspartner senden, in denen steht, dass, wenn Sie die Dinge nicht voranbringen, Sie am 1. August auf Ihr Zollniveau vom 2. April zurückfallen werden," sagte Bessent 

Bessent wies Spekulationen zurück, dass der 1. August ein weiteres neues Zollfristdatum sei, aber das Datum im August könnte den Handelspartnern dennoch mehr Zeit geben, um die Zolltarife neu zu verhandeln.

Marktreaktion

Bei Redaktionsschluss notierte der US-Dollar-Index (DXY) um 0,05 % höher bei 96,70. 

Zölle - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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