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UKRAINE-TICKER-Ukraine erwartet US-Gesandte zu Sommerbegin in Kiew

ReutersMay 8, 2026 10:44 AM
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- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

12.35 Uhr - Die Ukraine erwartet nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Sommerbeginn den Besuch von US-Gesandten in Kiew. Die beiden Regierungen stimmen den Termin für den Besuch ab, erklärt Selenskyj auf der Plattform X. "Wir hoffen, dass wir dieses Mal das Geplante umsetzen und die Diplomatie neu beleben können." Es habe tiefgehende Gespräche mit den USA gegeben. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow hält sich derzeit zu Verhandlungen mit Steve Witkoff und Jared Kushner in Miami auf.

12.21 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben des Kremls zu Verhandlungen mit jedem bereit, auch mit den Europäern. Putin habe wiederholt seine Bereitschaft dazu betont, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Russland sei offen für einen Dialog mit Europa, werde diesen aber nicht von sich aus anstoßen. Die Zeitung "Financial Times" hat berichtet, dass sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf etwaige Gespräche vorbereiten.

10.31 Uhr - Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen fordert ein neues Verteidigungsbündnis europäischer Staaten. "Was wir gerade erleben, ist der Zerfall der Nato", sagt Rasmussen in einem Interview der "Welt". Europa müsse daraus Konsequenzen ziehen. "Wir müssen auf eigenen Füßen stehen und unseren Kontinent selbst verteidigen können." Europa brauche neue Verteidigungspläne und neue militärische Fähigkeiten. In die neue Sicherheitsarchitektur solle auch die Ukraine als festes Mitglied eingebunden werden. Man sehe, "wie schnell die Ukraine neue Waffen und Munition entwickelt", sagt Rasmussen. "Wir brauchen sie als Bollwerk gegen Russland." Der 73-Jährige war Nato-Generalsekretär von 2009 bis 2014. Er ist als Berater tätig.

07.31 Uhr - Russische Streitkräfte haben nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ihre Angriffe in der Nacht zu Freitag fortgesetzt. Dies zeige, dass Russland nicht einmal einen symbolischen Versuch unternommen habe, das Feuer an der Front einzustellen, erklärt Selenskyj. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte am Donnerstag eine Feuerpause vom 8. Mai um Mitternacht bis zum 10. Mai angekündigt. Ursprünglich war dies für den 8. und 9. Mai anberaumt. An diesen Tagen feiert Russland den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland mit einer Militärparade in Moskau. Selenskyj hatte in dieser Woche seinerseits eine unbefristete Waffenruhe ab dem 6. Mai vorgeschlagen. Diese habe Russland verletzt, erklärt er.

02.30 Uhr - Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin mehr als 50 Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen. Die Abschüsse erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa 15 Stunden bis in die Nacht, teilt Sobjanin auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Rettungskräfte untersuchen demnach Trümmerteile am Boden. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldet zudem den Abschuss von 95 ukrainischen Drohnen über zentralen und südlichen Regionen des Landes. Gleichzeitig gilt eine vom Ministerium angekündigte dreitägige Waffenruhe anlässlich der Feierlichkeiten zum "Tag des Sieges" der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Russland hatte erst kürzlich gedroht, auf jeden ukrainischen Angriff während der Feierlichkeiten mit einem massiven Raketenangriff auf Kiew zu reagieren. Die russische Führung hat die traditionelle Siegesparade in diesem Jahr mit Verweis auf die Bedrohungslage bereits verkleinert.

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