KCNA: Nordkorea nicht an Verträge zur Nichtverbreitung von Atomwaffen gebunden
Seoul, 07. Mai (Reuters) - Nordkorea sieht sich nicht an Verträge zur Nichtverbreitung von Atomwaffen gebunden. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag. Der ständige Vertreter des Landes bei den Vereinten Nationen, Kim Song, warf den USA und einigen anderen Staaten vor, bei der elften Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags die Atmosphäre zu "vergiften", indem sie das Thema der nordkoreanischen Atomwaffen zur Sprache brächten. Die Position Nordkoreas als Atommacht ändere sich nicht "durch rhetorische Behauptungen oder einseitige Wünsche von Außenstehenden", sagte Kim demnach. Nordkorea war 2003 nach US-Hinweisen auf eine heimliches Programm zu Urananreicherungen aus dem Atomwaffensperrvertrag ausgestiegen.
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