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Bericht: USA planen Abzug von 5000 Soldaten aus der Oberpfalz

ReutersMay 4, 2026 1:36 PM
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- Die US-Armee will einem Medienbericht zufolge rund 5000 Soldaten aus der Oberpfalz abziehen. Betroffen sei die sogenannte Stryker-Brigade in Vilseck, berichtete der Bayerische Rundfunk (BR) am Montag unter Berufung auf Kreise der US-Armee. Das Bundesverteidigungsministerium in Berlin erklärte, es stehe in ständigem Austausch mit der US-Seite. "Die Spekulationen zu einem Abzug aus Vilseck können wir aktuell nicht bestätigen", teilte ein Sprecher mit.

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende zunächst den Abzug von 5000 Soldaten angekündigt und später nachgelegt, es würden noch mehr sein. Zudem soll US-Kreisen zufolge auch die geplante Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern als Antwort auf die russischen Raketen in der Region Kaliningrad nicht umgesetzt werden.

"Das trifft uns hart", sagte der Bürgermeister des 6500-Einwohner-Ortes Vilseck, Thorsten Grädler, dem BR zum geplanten Abzug der Truppen. In der Stadt leben rund 5000 US-Soldaten mit ihren Familien, was mehr als 10.000 Amerikanern entspricht. Grädler befürchtet schwere Folgen für die wirtschaftliche Monostruktur der Kleinstadt.

Bei der betroffenen Einheit handelt es sich um das 2nd Cavalry Regiment, das bereits 2020 kurz vor einem Abzug stand. Damals hatte die Abwahl von US-Präsident Donald Trump die Pläne verhindert. Dem BR-Bericht zufolge soll der Standort auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr jedoch nicht geschlossen werden. Mindestens 8000 Soldaten blieben dauerhaft stationiert. Die US-Armee hatte zuletzt erheblich in den Standort investiert.

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