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Nordkorea weist US-Vorwürfe zu Cyber-Bedrohung zurück

ReutersMay 2, 2026 11:14 PM
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- Nordkorea hat am Sonntag Vorwürfe der USA zurückgewiesen, eine Cyber-Bedrohung darzustellen. Ein Sprecher des Außenministeriums bezeichnete die Anschuldigungen als Erfindung und "absurde Verleumdung", die darauf abziele, das Ansehen des Landes zu beschmutzen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Die Behauptungen dienten Washington lediglich zur Rechtfertigung seiner seit langem feindseligen Politik. Pjöngjang werde aktiv alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Interessen des Staates und die Rechte seiner Bürger im digitalen Raum zu verteidigen, hieß es weiter.

US-Behörden haben Nordkorea wiederholt staatlich geförderte Cyber-Aktivitäten vorgeworfen. Dazu zählten Hacking und der Diebstahl von Kryptowährungen. Zudem würden IT-Arbeitskräfte im Ausland eingesetzt, um Einnahmen für die Waffenprogramme des Landes zu erzielen. Im März verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen sechs Personen und zwei Organisationen, die mit nordkoreanischen IT-Arbeitskräften in Verbindung stehen. Bereits im Juli hatten das Finanz- und das Außenministerium nordkoreanische Cyber-Akteure und ausländische Helfer mit Sanktionen belegt. Auch das US-Justizministerium und die Bundespolizei FBI haben davor gewarnt, dass nordkoreanische Cyber-Gruppen eine ständige Bedrohung für Regierungen, Unternehmen und kritische Infrastrukturen weltweit darstellten.

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