DIHK nach Trumps Zoll-Ankündigung: Andere Partnerschaften ausbauen
Berlin, 02. Mai (Reuters) - Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat nach den Zoll-Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump den Ausbau anderer Partnerschaften gefordert. Die Europäische Union müsse geschlossen und entschlossen auftreten, erklärte der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier am Samstag, Der Implementierungsprozess der Vereinbarung mit den USA müsse fortgesetzt werden. Auch müsse klargestellt werden, dass einseitige Eskalationen nicht ohne Reaktion blieben. "Gleichzeitig sollten andere Handelspartnerschaften - wie durch das gerade in Kraft getretene Mercosur - aktiv ausgebaut werden."
Die von Trump angekündigten Zölle markierten eine erneute und unnötige Eskalation zu einem Zeitpunkt, an dem deutsche und europäische Unternehmen bereits erheblich unter der Hochzollpolitik der USA litten, so Treier. Es zeige sich leider, dass sich die USA zunehmend von der Rolle eines verlässlichen Handelspartners entfernten.
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