VDA zu Trumps Zollankündigung: EU und USA müssen Abkommen einhalten
Berlin, 01. Mai (Reuters) - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die jüngste Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump kritisiert. "Die Ankündigungen des US-Präsidenten, die Zölle auf Lkws und Autos, die aus der EU in die USA eingeführt werden, auf 25 Prozent zu erhöhen, sind eine erneute und schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen", teilte VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Freitag mit. "Die Kosten durch diese zusätzlichen Zölle wären für die deutsche sowie europäische Automobilindustrie in ohnehin sehr herausfordernden Zeiten enorm, hätten aber wahrscheinlich auch Auswirkungen auf die Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA." Das zwischen den USA und der EU vereinbarte Handelsabkommen müsse von beiden Seiten eingehalten werden. "Das bedeutet daher auch, dass die EU ihren Teil der bereits im letzten Sommer getroffenen Abmachungen nun endlich umsetzen muss", so Müller. Die Autoindustrie rufe beide Seiten dringend zur Deeskalation und zu zügigen Gesprächen auf.
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