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Merz fordert mehr Druck auf Iran - Teheran soll nicht auf Zeit spielen

ReutersApr 30, 2026 10:28 AM
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- Bundeskanzler Friedrich Merz fordert einen höheren Druck auf den Iran, um die Regierung in Teheran im Streit um das Atomprogramm zum Einlenken zu bewegen. "Vor dem Europäischen Rat in der letzten Woche auf Zypern habe ich dafür geworben, den Sanktionsdruck auf Teheran jetzt noch einmal zu erhöhen", sagte Merz am Donnerstag bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster. Denn die Blockade der Straße von Hormus bedeute massive wirtschaftliche Schäden für alle.

"Unsere Botschaft lautet daher: Der Iran muss an den Verhandlungstisch kommen, er muss aufhören, auf Zeit zu spielen, er darf nicht länger die ganze Region und letztendlich die ganze Welt zur Geisel nehmen", sagte Merz. "Das militärische Nuklearprogramm im Iran muss beendet werden, es darf keine Schläge mehr gegen Israel und die Partner in der Region geben."

Der Kanzler hatte sich vor dem EU-Gipfel für einen doppelten Ansatz ausgesprochen. Sollte der Iran einlenken, könnten die EU-Sanktionen auch gelockert werden. Ansonsten müsse der Druck erhöht werden. Man stehe dazu mit den westlichen Verbündeten in enger Abstimmung, sagte er am Donnerstag.

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