NAHOST-TICKER-Medien: Israel bringt Gaza-Hilfsschiffe weit vor Küste unter Kontrolle
29. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
22.45 Uhr - Israel hat einem Bericht des Armeeradios zufolge damit begonnen, weit vor der eigenen Küste Hilfsschiffe mit Ziel Gazastreifen unter seine Kontrolle zu bringen. Der Sender berief sich auf israelische Kreise, ohne die Zahl der betroffenen Schiffe oder ihren genauen Standort zu nennen. Am 12. April war eine zweite Flottille mit humanitärer Hilfe für Palästinenser im Gazastreifen aus dem Hafen von Barcelona ausgelaufen, um die israelische Blockade zu durchbrechen.
19.20 Uhr - Der Krieg der USA im Iran kostet nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bislang 25 Milliarden Dollar. Der Großteil des Geldes werde für Munition ausgegeben, sagt der amtierende Finanzabteilungsleiter des Pentagons, Jules Hurst, vor dem Verteidigungsausschuss des Repräsentantenhauses. Es bleibt unklar, ob in dieser ersten offiziellen Schätzung auch die Kosten für den Wiederaufbau beschädigter US-Stützpunkte im Nahen Osten enthalten sind. Die Summe entspricht dem Jahresbudget der Nasa und wirft zudem Fragen auf, da die Regierung unter Präsident Donald Trump die Kosten für die ersten sechs Kriegstage Insidern zufolge noch auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar beziffert hatte.
18.15 Uhr - US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verteidigt den Krieg im Iran vor dem Kongress mit scharfen Worten. Er weist die Darstellung zurück, die US-Truppen steckten in dem unpopulären Konflikt in einer ausweglosen Situation fest. "Sie nennen es einen Sumpf und liefern unseren Feinden damit Propagandamaterial? Schämen Sie sich für diese Aussage", sagt Hegseth vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses mit Blick auf die Demokraten. Deren Abgeordneten wirft er vor, mit ihrer Kritik "rücksichtslos, schwach und defätistisch" zu agieren.
03.26 Uhr - US-Präsident Donald Trump lässt einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge eine längere Blockade des Iran vorbereiten. Trump habe seine Berater entsprechend angewiesen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Er wolle den Druck auf die iranische Wirtschaft und die Ölexporte aufrechterhalten, indem der Schiffsverkehr von und zu den Häfen des Landes unterbunden werde. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen.
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