NAHOST-TICKER-Wadephul: Weltgemeinschaft fordert freie Straße von Hormus
28. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
15.00 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht die Weltgemeinschaft einig in der Haltung, dass die Straße von Hormus wieder frei befahrbar sein muss. Diesen Eindruck habe er bei seinen Gesprächen bei den Vereinten Nationen gewonnen, sagt Wadephul in New York. "Das ist ein gutes Zeichen", betont er. Zudem habe er festgestellt: "Die Weltgemeinschaft ist eindeutig der Auffassung, dass Iran nach wie vor daran gehindert werden muss, ein Nuklearprogramm zu entwickeln." Wadephul betont: "Diese Welt braucht nicht neue Nuklearmächte, sondern diese Welt braucht weniger Atomwaffen."
11.35 Uhr - Schweden warnt wegen des Kriegs im Nahen Osten vor einer möglichen Knappheit bei Flugzeugtreibstoff. Dies basiere auf einer Einschätzung der Energiebehörde, sagte Energieministerin Ebba Busch. Im schlimmsten Fall könnte es in Schweden zu einer Rationierung von Kerosin kommen, ergänzte die Generaldirektorin der Energiebehörde, Caroline Asserup. Die weitere Entwicklung hänge stark davon ab, wie sich der Markt anpasse.
00.36 Uhr - Die USA und der Iran streiten bei einer Konferenz der Vereinten Nationen zum Atomwaffensperrvertrag. Anlass ist die Wahl des Iran zu einem der Vizepräsidenten der Konferenz. Ein US-Vertreter nennt die Wahl eine Beleidigung und "mehr als beschämend". Der Iran habe seine Verachtung für die Verpflichtungen aus dem Vertrag gezeigt. Ein iranischer Vertreter weist die Vorwürfe als "haltlos und politisch motiviert" zurück.
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