Pressedinner-Schütze muss sich wegen Attentatsversuchs auf Trump verantworten
Washington, 27. Apr (Reuters) - Der Schütze vom Washingtoner Presse-Dinner ist wegen eines versuchten Attentats auf US-Präsident Donald Trump angeklagt worden. Bei seiner ersten Anhörung vor einem Bundesgericht in der US-Hauptstadt am Montag warf die Staatsanwaltschaft dem 31-Jährigen vor, er habe den Präsidenten töten wollen. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an. Eine weitere Anhörung ist für Donnerstag angesetzt. Der Mann soll am Samstagabend bei dem traditionellen Dinner der im Weißen Haus akkreditierten Journalisten im Washington Hilton Hotel an einer Sicherheitskontrolle mit einer Schrotflinte auf einen Secret-Service-Beamten geschossen haben. Trump wurde von Personenschützern in Sicherheit gebracht.
Der Angeklagte stammt aus Kalifornien. Er hatte seiner Familie kurz vor der Tat ein Manifest geschickt, in dem er sich selbst als "freundlichen Bundes-Attentäter" bezeichnete und hochrangige Regierungsvertreter als Ziele auflistete. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sprach am Montag vom dritten schweren Attentatsversuch auf Trump nach zwei Vorfällen im Jahr 2024. Sie machte Äußerungen der US-Demokraten für den Angriff mitverantwortlich und zog Parallelen zwischen Formulierungen in dem Manifest und der Kritik politischer Gegner Trumps. Führende Demokraten haben die Schüsse verurteilt.
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