Richterin weist auf Musks Wunsch Betrugsvorwürfe gegen OpenAI ab
New York, 25. Apr (Reuters) - Im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI hat eine US-Richterin am Freitag (Ortszeit) die Betrugsvorwürfe des Milliardärs abgewiesen. Der Prozess wegen der Verletzung von Treuhandpflichten und ungerechtfertigter Bereicherung werde jedoch fortgesetzt. Die Entscheidung traf Richterin Yvonne Gonzalez Rogers im kalifornischen Oakland. Die Auswahl der Geschworenen soll am Montag beginnen, für Dienstag werden die Eröffnungsplädoyers erwartet.
Musk hatte die Abweisung seiner Betrugsklagen selbst vorgeschlagen. Er begründete dies damit, das Verfahren vereinfachen zu wollen. Die Geschworenen sollten sich auf sein Hauptziel konzentrieren: Er wolle sicherstellen, dass OpenAI der Menschheit zugutekomme und keine "Geldmaschine" sei. Im Kern geht es um Musks Vorwurf, OpenAI, dessen Mitgründer Sam Altman und MicrosoftMSFT.O – einer der größten Investoren von OpenAI – hätten ihn und die Öffentlichkeit getäuscht. Sie hätten 2019 ein gewinnorientiertes Unternehmen gegründet, nachdem Musk den Verwaltungsrat verlassen hatte.
Einem Insider zufolge fordert Musk Schadenersatz in Höhe von 150 Milliarden Dollar. Das Geld soll dem wohltätigen Zweig von OpenAI zugutekommen. Das Unternehmen bereitet sich einem Reuters-Bericht zufolge derzeit auf einen möglichen Börsengang vor. Dabei könnte OpenAI mit einer Billion Dollar bewertet werden.
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