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WDHLG-Erdogan: Friedensgespräche Russland/Ukraine wiederbeleben

ReutersApr 23, 2026 4:18 AM
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- Die Türkei bemüht sich nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan um eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Erdogan habe bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Mittwoch in Ankara erklärt, sein Land arbeite daran, die Staatschefs der Kriegsparteien an einen Tisch zu bringen, teilte das türkische Präsidialamt mit. Zuvor hatte die Ukraine das Nato-Mitglied Türkei gebeten, ein solches Spitzentreffen auszurichten. Die Türkei unterhält gute Beziehungen zu beiden Staaten. In Moskau sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, Russlands Präsident Wladimir Putin könne sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nur treffen, um Vereinbarungen zu dem Konflikt zu finalisieren.

Erdogan betonte den Angaben zufolge gegenüber Rutte zudem die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen. Diese seien unverzichtbar. Die Türkei erwarte aber, dass die europäischen Nato-Verbündeten mehr Verantwortung für die Sicherheit übernähmen.

In einem anschließenden Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich Erdogan den Angaben zufolge besorgt über die Folgen des Krieges zwischen den USA und dem Iran. Dieser Konflikt beginne, Europa zu schwächen, hieß es aus dem türkischen Präsidialamt. Der Schaden werde sich vergrößern, wenn die Weltmächte nicht mit friedensorientierten Ansätzen eingriffen. Die Türkei setze sich sowohl im Ukraine-Krieg als auch im Konflikt mit dem Iran für Verhandlungen und einen dauerhaften Frieden ein. Das Land teilt eine Grenze mit dem Iran und hat wiederholt ein Ende der Kämpfe gefordert.

Am vergangenen Wochenende hatte die Türkei ein Diplomatie-Forum mit zahlreichen Delegationen ausgerichtet. Zudem steht die Regierung in Ankara in engem Kontakt mit den USA, dem Iran und dem Vermittler Pakistan. Frühere Kritik an Erdogan wegen seines Umgangs mit der Opposition und auch den Medien ist weitgehend abgeebbt.

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