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Bericht: Bundesregierung nutzt Lizenzen von US-Techkonzernen in Milliardenhöhe

ReutersApr 22, 2026 6:18 AM
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- Die Bundesregierung hält nach eigenen Angaben derzeit Softwareverträge mit US-Konzernen mit einem Gesamtumfang von mindestens 8,35 Milliarden Euro. Das gehe aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die das "Süddeutsche Zeitung Dossier" am Mittwoch berichtete. Die Summe setze sich aus mehr als 230 laufenden Einzel- und Rahmenverträgen mit US-Unternehmen sowie IT-Rahmenvereinbarungen des Beschaffungsamtes im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums (ZIB) zusammen. Spitzenreiter sei Oracle mit einem Gesamtvolumen von 4,69 Milliarden Euro. Es folgten NetApp mit 1,13 Milliarden Euro, Cisco mit 799,8 Millionen Euro, Adobe mit 550,5 Millionen Euro, Hewlett Packard mit 374,9 Millionen Euro und Dell mit 335 Millionen Euro. Der US-Konzern Microsoft komme in der Auflistung der direkten Verträge mit den Ressorts auf 51,5 Millionen Euro. In Deutschland und Europa gibt es eine Debatte, ob man sich stärker von US-Techkonzernen unabhängig machen sollte.

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