25. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
10.00 Uhr - Nach dem iranischen Militär widerspricht auch der Botschafter der Islamischen Republik in Pakistan Darstellungen, wonach es Verhandlungen zur Beendigung des Nahost-Kriegs gibt. Nach seinen Informationen hätten entgegen der Behauptung von US-Präsident Donald Trump bislang keine direkten oder indirekten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stattgefunden, sagt Botschafter Resa Amiri Moghadam. Er fügt allerdings hinzu, dass "befreundete Länder" sich bemühten, "die Voraussetzungen für einen Dialog zwischen Teheran und Washington zu schaffen, von dem wir hoffen, dass er zur Beendigung dieses aufgezwungenen Krieges beitragen wird". Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif hatte am Dienstag erklärt, seine Regierung sei bereit, mögliche Gespräche auszurichten.
07.40 Uhr - Die Bundesregierung betont, dass sie noch keine abschließende Meinung darüber hat, ob der Angriff der USA und Israels auf den Iran völkerrechtswidrig ist. Nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Dienstag gesagt hatte, dass der Krieg für ihn völkerrechtswidrig und "ein politisch verhängnisvoller Fehler" sei, sagt ein Regierungssprecher auf Anfrage, dass man Äußerungen anderer Verfassungsorgane nicht kommentiere. "Grundsätzlich gilt: Die völkerrechtliche Prüfung obliegt der Bundesregierung und ist noch nicht abgeschlossen", fügt er hinzu. Die Prüfung finde vor dem Hintergrund "vielfältiger Verstöße Irans gegen völkerrechtliche Bestimmungen und internationale Abkommen und einer latenten Bedrohung der Existenz des Staates Israel" statt.
06.19 Uhr - Das iranische Militär hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über Verhandlungen für ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten zurückgewiesen. Die USA verhandelten wohl mit sich selbst, sagt Militärsprecher Ebrahim Solfakari staatlichen Medien zufolge. "Hat das Ausmaß Ihrer inneren Zerrissenheit das Stadium erreicht, dass Sie mit sich selbst verhandeln?", fragt Solfakari spöttisch in Richtung der US-Führung. Er fügt hinzu, US-Investitionen und die Energiepreise aus der Zeit vor dem Krieg würden nicht zurückkehren, solange die Regierung in Washington nicht akzeptiere, dass die regionale Stabilität von den iranischen Streitkräften garantiert werde. Trump hatte am Dienstag erklärt, der Iran wolle ein Abkommen schließen. Der Iran hat frühere Aussagen in dieser Form allerdings dementiert. Einem Insider zufolge hat die US-Regierung einen 15-Punkte-Plan entworfen und an Teheran übermittelt.
02.33 Uhr - Der französische Heereschef Mandon bezeichnet die USA als zunehmend unberechenbaren Verbündeten. Die USA starteten Militäroperationen, ohne Frankreich zu informieren, sagt Mandon auf einer Sicherheitskonferenz in Paris. Dies habe Auswirkungen auf die Sicherheit und die Interessen des Landes.
00.20 Uhr - Drohnen treffen einen Treibstofftank am internationalen Flughafen von Kuwait und lösen einen Brand aus. Es gebe keine Verletzten, sondern nur Sachschaden, teilt die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mit. Die Feuerwehr sei im Einsatz.