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UKRAINE-TICKER-Russland: Nächste Friedensgespräche könnten in Istanbul stattfinden

ReutersMar 11, 2026 10:49 AM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

11.33 Uhr - Die nächste Runde der trilateralen Gespräche über die Ukraine könnte russischen Angaben zufolge in Istanbul stattfinden. Es gebe aber noch keine konkreten Details, lediglich die Übereinkunft, dass der Friedensprozess fortgesetzt werde, sagt der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow. Russland und die Ukraine haben im vergangenen Jahr drei Gesprächsrunden in der türkischen Stadt abgehalten. In diesem Jahr fanden die Verhandlungen unter Vermittlung der USA in Abu Dhabi und Genf statt.

07.29 Uhr - Bei einem russischen Drohnenangriff auf Charkiw sind nach Angaben des Bürgermeisters zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine russische Drohne habe ein ziviles Unternehmen in der zweitgrößten Stadt der Ukraine getroffen, teilt Ihor Terechow auf Telegram mit. "Leider gibt es vorläufige Informationen über zwei Tote." Vier weitere Personen seien verletzt worden.

01.43 Uhr - Die Ukraine greift nach eigenen Angaben mit britischen Storm-Shadow-Raketen die Fabrik Kremnij El in der russischen Grenzregion Brjansk an. Das Werk produziere wichtige Elektronikkomponenten für russische Raketen, teilt das ukrainische Militär mit und veröffentlicht ein Video, das Explosionen und Brände zeigt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt in seiner Abendansprache, seine Streitkräfte hätten "eine der wichtigen russischen Militärfabriken" getroffen - die Fabrik stelle Teile für Raketen her, mit denen Russland ukrainische Städte und Zivilisten angreife. Der Gouverneur von Brjansk, Alexander Bogomasch, meldet sechs getötete und 37 verletzte Zivilisten bei einem "terroristischen Raketenangriff". Die Fabrik erwähnt er nicht. Das russische Außenministerium spricht von einem vorsätzlichen Angriff auf die Zivilbevölkerung und fordert eine Stellungnahme der Vereinten Nationen.

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